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Dienstag
01.12.2020

TV / Radio

Alex Hefter habe aufgrund der Neuorganisation im Zuge von «SRF 2024» entschieden, sich ausserhalb von SRF neu zu orientieren...

Der Star-TV-Designer Alex Hefter verlässt wegen der Neuorganisation «SRF 2024» das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) nach 16 Jahren.

Der Creative Director und Bereichsleiter Gestaltung und Marketing habe entschieden, «sich ausserhalb von SRF neu zu orientieren». Hefter verlässt den in erste Turbulenzen geratenen TV-Sender bereits «auf Mitte Dezember», wie es heisst.

Hefter begann im September 2004 als Abteilungsleiter Gestaltung beim damaligen SF DRS. «2011 ging die Gestaltung als Bereich in der neuen SRF-Abteilung Programme auf», schreibt SRF über die damaligen Änderungen, wodurch 2013 die Marketingaufgaben unter der Leitung von Alex Hefter neu gebündelt wurden.

Auf Holdingebene habe er eine neue und einheitliche Markensystematik für die SRG und deren Unternehmenseinheiten RSI, RTR, RTS, SRF und Swissinfo konzipiert.

Im Zuge der Fusion von Schweizer Radio DRS und Schweizer Fernsehen 2011 erarbeitete er die Dachmarke SRF mit der zugehörigen Markenstrategie. Dadurch erhielten die sechs Radiokanäle eine Neupositionierung und eine neue visuelle und akustische Identität.

Alex Hefter: «Das waren 16 intensive und kreative Jahre mit viel Herzblut für den Service public. Ich hatte das Glück, mit vielen talentierten Menschen den kreativen Auftritt von SRF und SRG SSR entwickeln zu dürfen. Stets sehr gute Imagewerte für das Erscheinungsbild und die Marke SRF und eine ansehnliche Anzahl an Awards haben unser Schaffen beflügelt», wird er in einer Mitteilung vom Montag zitiert.

Auf Image-Ebene zeichnete Alex Hefter unter anderem für die Kampagnen «Meine Schweiz, mein Fernsehen» und «Die Schweiz im Herzen» verantwortlich. Und für die neu angelaufene SRG-Streamingplattform Play Suisse leitete Hefter die Marken- und Branding-Entwicklung.

«Im Zuge des Transformationsprojekts ‚SRF 2024‘ werden die Teams des heutigen Bereichs Gestaltung und Marketing organisatorisch neu zugeordnet», schreibt SRF über die Umstrukturierung. Dabei entstünden neue Leitungsfunktionen, heisst es abschliessend zum Umbau.