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Mittwoch
10.03.2021

TV / Radio

Zattoo unterstützt die Aufforstung (Bild zVg)

Nicht weniger als 692 Tonnen CO2 hat Zattoo im Jahr 2019 in die Atmosphäre gepustet. Nun kompensiert der Zürcher TV-Streamer diese Emissionen durch die Unterstützung von Klimaprojekten.

«Die grössten Emissionsquellen sind Flugreisen, die tägliche Anfahrt der Mitarbeiter im Unternehmen sowie Emissionen von Rechenzentren, die Lieferanten und Geschäftskunden betreiben», schreibt der Streamer mit Hauptsitz in Zürich zu seinem ökologischen Fussabdruck. Die minutiöse CO2-Bilanz hat Zattoo von ClimatePartner erstellen lassen.

Die verbrauchte Menge von 692 Tonnen CO2 im Jahr 2019 wird mit zusätzlich 20 Prozent Sicherheitsaufschlag, also insgesamt 830,4 Tonnen CO2, durch zertifizierte Klimaschutzprojekte ausgeglichen. 

Dabei unterstützt Zattoo zum Beispiel die Aufforstung deutscher Wälder oder das Projekt «Plastic Bank», bei dem Menschen in Haiti, Brasilien und Indonesien gesammelten Plastikmüll gegen Geld oder Naturalien eintauschen können.

Im Windpark «Westfalenwind» nutzt Zattoo seit Kurzem zudem ein Rechenzentrum direkt in einer Windkraftanlage. Auch für 2020 will Zattoo seine CO2-Bilanz klimaneutral halten.

Dass die digitale Welt Unmengen Strom frisst und aufs Klima drückt, ist kein Geheimnis. Die Dimensionen sind aber doch immer wieder bemerkenswert. Tristan A. Foerster, Co-CEO von ClimatePartner, schätzt den Anteil digitaler Technologien wie beispielsweise Streaming an den globalen Emissionen derzeit auf etwa vier Prozent. Tendenz steigend.