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Donnerstag
08.04.2021

Medien / Publizistik

Die Redaktion sitzt in Lausanne und ist in die Bereiche «Investigative Lab», «Editing Lab» und «Creative Lab» gegliedert...

Die Romandie-Version von blick.ch ist schon jetzt sehr präsent im Netz: Ab sofort bearbeitet das 20-köpfige Team um Chefredaktor Michel Jeanneret Youtube, Twitter, Instagram und Facebook. Und das noch vor dem eigentlichen Start am 1. Juni.

Auf Social Media veröffentlicht die welsche «Blick»-Redaktion in Lausanne Videoserien aus dem hauseigenen «Creative Lab». Auch Inhalte, die «speziell für die sozialen Netzwerke erstellt» werden, sollen auf diesen Kanälen zu sehen sein, teilte Ringier, ohne spezifischer zu werden, am Mittwoch mit.

Über Twitter und Instagram will die Redaktion vor allem den Austausch mit den Journalistinnen und Journalisten fördern, die dann offenbar als Sprachrohr Artikel teilen sollen. Erklärtes Ziel ist, bis zum Start von «Blick Romandie» am 1. Juni eine Community aufzubauen und mit ihr zu interagieren, heisst es weiter.

Damit scheint der «Blick» dem grossen Trend des Community-Managements zu folgen, das beispielsweise auch das Newsportal «Watson» zu pflegen weiss, das im März seinen eigenen Romandie-Ableger lancierte.

Allerdings startet der französischsprachige «Blick» auf Social Media nicht bei null: Denn auf Twitter, Instagram und Facebook hat Ringier kurzerhand die alten Konten des eingestellten Wochenmagazins «L’Hebdo» übernommen und umbenannt. Damit hat beispielsweise der Twitter-Account @Blick_fr von Anfang an statt null schon satte 22'300 Follower. Seit Mittwochmorgen ballert der Account im Stundentakt Tweets und Retweets raus.

Wer es ganz eilig hat und nicht mehr warten kann, bis «Blick Romandie» täglich Storys publiziert, kann mit dem neuen Newsletter «Off Pol’» die Zeit überbrücken. Ab dem 13. April erscheint jeden Dienstag eine neue Ausgabe mit politischen Themen aus der Romandie und News aus dem nationalen politischen Geschehen. Geleitet wird «Off Pol’» von Redaktor Adrien Schnarrenberger, der von der Freiburger Tageszeitung «La Liberté» zum «Blick» gewechselt ist.

Noch Ungeduldigere können eine eigens für den Countdown aufgesetzte Webseite besuchen, auf der bis auf die Sekunde genau angezeigt wird, wann das französischsprachige blick.ch online geht. Dort werden auch alle Namen des kompletten 20-köpfigen Teams vorgestellt, das sich in die drei Bereiche «Investigative Lab», «Editing Lab» und «Creative Lab» gliedert.

Neben Chefredaktor Michel Jeanneret gehört auch Thomas Deléchat (Product Owner und Head of Creative Lab) zur Führungsequipe von «Blick» Romandie. Das «Investigative Lab» umfasst die Journalistinnen und Journalisten Valentina San Martin, Grégory Beaud, Ghufran Bron, Antoine Hürlimann, Daniella Gorbunova, Adrien Schnarrenberger, Amit Juillard, Ugo Curty und Caroline Piccinin.

Das «Editing Lab» besteht aus den Journalistinnen und Journalisten Jocelyn Daloz, Jessica Chautems, Alexandre Cudré, Lauriane Pipoz und Louise Maksimovic. Und im «Creative Lab» sitzen Céline Pétremand (Digital & Audience Manager), Pierre Ballenegger (Senior Video Producer), Margaux Bazarganpour (Social Media Manager) und Gabrielle Savoy (Video Producer).