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Mittwoch
01.02.2017

Medien / Publizistik

Jeannet ist seit 2003 «l`Hebdo»-Chefredaktor

Mitarbeitende von «L'Hebdo» standen in den letzten Tagen zwischen zwei Stühlen, zwischen Redaktionsalltag und einer ungewissen Zukunft.

Während im Newsroom noch die letzte Ausgabe des Wochenmagazins vorbereitet wurde, warteten Mitarbeitende am Dienstag noch auf Klarheit, welche Stellen genau von den Kündigungen betroffen sind.

«Aktuell wurden noch keine Kündigungen ausgesprochen», sagte Karin Heim, Sprecherin Ringier Axel Springer Schweiz, am Dienstag gegenüber dem Klein Report. Im laufenden Konsultationsverfahren werde immer noch geklärt, welche Stellen und welche Mitarbeitenden betroffen sind.

Erst danach würden unvermeidbare Kündigungen ausgesprochen und «erst dann wird auch feststehen, ob und welcher Teil der Kündigungen über Frühpensionierungen und interne Aufgabenverschiebung abgefedert werden kann», so Heim.

Trotz ungewisser Zukunft arbeiteten Mitarbeitende am Dienstag noch intensiv an der letzten Ausgabe der Wochenzeitung. Diese wird nicht wie üblich am kommenden Donnerstag, sondern «aussergewöhnlich» erst am Freitag, 3. Februar erscheinen.

Auch der langjährige «L'Hebdo»-Chefredaktor Alain Jeannet war am Dienstagnachmittag noch mit dem Redaktionsschluss beschäftigt, wie er dem Klein Report per Telefon sagte. Wie es danach für die Mitarbeitenden in Lausanne und für Jeannet selber weiter geht, ist nach wie vor unklar.