Content:

Sonntag
12.09.2021

Medien / Publizistik

Das Argumentarium kollidiert frontal mit jenem des Referendumskomitees. (Bild Screenshot)

Der Verlegerverband hat am Freitag die Pro-Kampagne zur neuen Medienförderung lanciert.

«Die Meinungsfreiheit» nennt sich die Aktion, hinter welcher der Verband Schweizer Medien (VSM) und Parlamentarier und Parlamentarierinnen aus allen Fraktionen ausser der SVP stehen. Neben dem VSM ist unter den Unterstützern keine andere Organisation im Impressum aufgeführt.

«Die Schweizer Medienlandschaft steht aber auch vor gewaltigen Herausforderungen», heisst es da im Intro. «Soziale Medien ohne journalistische Standards beeinflussen die Verbreitung von Informationen und Meinungen. Der Werbemarkt wird durch die globalen Internetgiganten unter Druck gesetzt und die Erträge für die lokalen Medien sinken seit Jahren ungebremst.»

Das Argumentarium kollidiert frontal mit jenem des Referendumskomitees. «Das Medienpaket garantiert die Unabhängigkeit der Schweizer Medien» oder «Das Medienpaket ist eine zeitlich befristete Investition in die demokratierelevante Schweizer Medienlandschaft», heisst es da unter anderem.

Ausserdem führt der Verband unter Grossverleger Pietro Supino die «Vielfalt der regionalen Berichterstattung» und die «Printzustellung auf dem Land» ins Feld.