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Montag
14.09.2020

Werbung

Zustimmung für die neue Strategie an der 95. Mitgliederversammlung von KS/CS Kommunikation Schweiz...

«Werbung für die Werbung machen», so brachte es Filippo Lombardi, Präsident des Kommunikationsverbandes KS/CS, auf den Punkt, nachdem die neue Strategie des Verbandes an der 95. Mitgliederversammlung angenommen worden ist.

An die 50 Personen tagten am Freitag im Zürcher Kulturhaus Kosmos, um die von einer Taskforce vorbereitete Strategie «KS/CS Quo vadis?» zu besprechen. Im Kinosaal 1 debattierten mit genügend Abstand die Mitglieder über die zukünftige Positionierung des Kommunikationsverbandes.

«Wir hatten keine Wahlen vorzunehmen, da alle bis 2021 gewählt sind», erklärte KS-Präsident Filippo Lombardi auf Anfrage des Klein Reports den Ablauf. «Wir haben den Jahresbericht und die Jahresrechnung 2019 genehmigt. Auf Antrag des Präsidiums wird aber die Décharge erst an der Versammlung 2021 erteilt, nach Konsolidierung der Rechnung 2020 mit derer der KS-Prüfungskommission.»

Haupttraktandum war aber die Stossrichtung der KS/CS-Neuausrichtung, die vom Präsidium mit einer Taskforce unter der Leitung von Peter Felser mit Roger Harlacher, Jürg Bachmann, Markus Ehrle, Michael Hählen, und Andreas Häuptli sowie der Generalsekretärin Sarah-Lee Keller vorbereitet worden war.

Diese Vertreter der «Stakeholders» von KS/CS, unter anderen Leading Swiss Agencies (LSA), Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA) und  Verlegerverband (Schweizer Medien), hatten über die letzten Monate die neuen Ideen und Gedanken erarbeitet.

«Die Neuausrichtung sieht vor allem vor, die Arbeit des Verbandes auf drei Schwerpunkte zu fokussieren: die politische Arbeit, also public affairs, dann Selbstregulierung und Lauterkeit und als drittes den Bereich Kommunikation, um das Verständnis für die Rolle der Werbung in der Gesellschaft, in der Wirtschaft und in der Politik zu verbessern», fasste Lombardi gegenüber dem Klein Report die Zielsetzungen zusammen.

Diese Vorschläge kamen an der konsultativen Abstimmung der Mitgliederversammlung zur Abstimmung und wurden gemäss Filippo Lombardi «fast einstimmig angenommen».