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Dienstag
06.08.2019

Medien / Publizistik

KKR erwarb 20 Prozent der Springer-Aktien

Der US-Finanzinvestor KKR  (Kohlberg, Kravis, Roberts) hat sich die notwendigen 20 Prozent der Springer-Aktien gesichert und damit den Einstieg in das Medienhaus eingeläutet. Nun sollen auch jene Aktionäre, die noch nicht an KKR verkauft haben, die Chance bekommen, ihre Aktien anzudienen.

In einem spannenden Schlussspurt erwarb KKR bis Samstag die nötige Zahl an Aktien von Springer-Streuaktionären, wie das Investmentunternehmen mit Sitz in New York mitteilte. Zur genauen Höhe der gekauften Springer-Anteile machte KKR jedoch noch keine Angaben.

Der deutsche Springer-Konzern begrüsste «den wichtigen Schritt auf dem Weg zur geplanten Partnerschaft mit KKR«, wie es am Montag auf der Website des Unternehmens heisst. Mit dem Einstieg von KKR könne man zusätzliche Chancen nutzen und die Wachstums- und Investitionsstrategie beschleunigen, wird Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender von Axel Springer, zitiert.

Gemäss Axel Springer können jene Aktionäre, die ihre Aktien bislang nicht angedient haben, das Angebot zum Preis von 63 Euro pro Aktie noch annehmen. Die Frist dafür beginne in dem Moment, in dem KKR das Endergebnis seiner erworbenen Aktien bekannt gebe und dauere dann 14 Tage.

Julian Deutz, Finanzvorstand von Axel Springer, zeigte sich erfreut darüber, dass das Angebot von KKR angenommen wurde. «Auch mit Blick auf die noch ausstehenden Angebotsbedingungen sind wir zuversichtlich, dass sie in den nächsten Monaten erfüllt werden», so Deutz.