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Freitag
28.05.2021

TV / Radio

Der Kino-Blockbuster soll die Wachstumshormone stimulieren... (Bild zVg)

Seit dem Start im letzten November zählt «Play Suisse» inzwischen 250‘000 User-Accounts. Damit hat sich das Wachstum des neuen SRG-Streamingportals gegenüber der Lancierungsphase spürbar abgeschwächt.

Denn nach sechswöchiger Laufzeit hatte die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) Mitte Dezember vermeldet, dass sich bis dato 130‘000 User registriert hätten. 

Stärker zugelegt hat dagegen die Zahl der registrierten Einzelgeräte, von denen aus auf das Streamingportal zugegriffen wird: Vor Weihnachten warens 280‘000 Screens, heute sinds 750‘000, wie aus der Mitteilung vom Mittwoch weiter hervorgeht.

Die Grundidee hinter «Play Suisse» war ursprünglich, die Angebote der vier SRG-Landeseinheiten schweizweit zugänglich zu machen. Dazu wird in alle Himmelsrichtungen hin und her übersetzt. Die SRG-Tochter Swiss TXT hat die entsprechende Software entwickelt. Die Maschine hört die Filme ab und spuckt Untertittel aus, die von Hand redigiert werden. 

Laut SRG können inzwischen 2000 TV-Inhalte mit Untertiteln quer über den Röstigraben oder den Spaghettiberg gestreamt werden. Genutzt werde die Sprachnachhilfe inzwischen von jedem dritten User. Auch hier kann «Play Suisse» seinen Kinderschuhen noch entwachsen.

Vielleicht wird ja die unvermeidliche «Heidi» die Wachstumshormone stimulieren, zumal es neben Anuk Steffen als Heidi ja auch noch Bruno Ganz als Alpöhi zu bestaunen gibt. Oder aber der ähnlich gefällige «Papa Moll» mit Isabella Schmid und Stefan Kurt als Mama und Papa Moll. Alle beide Kinokassenschlager hat die SRG neu auf dem Portal freigeschaltet. 

Und auch sämtliche Schweizer «Tatort»-Folgen aus Luzern und Zürich sind nun abrufbar, macht die SRG per Medienmitteilung eigens bekannt. Der Sonntagabend-Klassiker zieht (fast) immer.