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Montag
27.01.2020

IT / Telekom / Druck

Post: «In der Fliegerei gibt es kein Nullrisiko»

Die Post lässt ihre Päckli-Drohnen wieder in die Lüfte steigen. Nach dem Grounding im letzten Mai versucht der Logistik-Konzern nun, das Vertrauen in die unbemannten Flugobjekte wieder herzustellen.

Als Erstes kommen die Post-Dohnen ab Ende Januar im Tessin für den Transport von medizinischen Laborproben zum Einsatz, schreibt das halbstaatliche Unternehmen in einer ausführlichen Mitteilung. Die Luftfracht sei auf diesem Weg «bis zu 45 Minuten schneller am Ziel als mit dem Autokurier».

Nach zwei Abstürzen im Frühjahr 2019 hielt die Post ihre Drohnen-Flotte am Boden. Ein Gremium von Aviatikspezialisten hätten die Sicherheit nun überprüft, Verbesserungen seien in die Wege geleitet worden, heisst es weiter. Zum Beispiel flögen die Drohnen nun stabiler bei Wind.

Ein «Nullrisiko» gebe es in der Fliegerei aber nicht. Wenn die Drohnen ins Trudeln kämen, leiteten sie automatisch eine «Fallschirmlandung» ein, so die Post weiter. 

Genau dieser Mechanismus hatte bei einem der Abstürze auf dem Züriberg im letzten Mai versagt.