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Donnerstag
17.09.2020

Medien / Publizistik

Im Tabloid: «Bonjour! L’hebdo sympa»

Aus zwei wird eins: Die beiden Jurassischen Regionalzeitungen «L’Arc Hebdo» und «La Gazette de la région» haben fusioniert. Am Donnerstag erscheint die erste Nummer des neuen «Bonjour! L’hebdo sympa». 

Die Wochenzeitung wird ab Donnerstag gratis an die Haushalte des Kantons Jura verteilt. Das neue Magazin im Tabloid-Format entstand aus «L’Arc Hebdo» und «La Gazette de la région», die beide im März unter dem Druck der wegbrechenden Werbeeinnahmen eingestellt wurden, wie so manch andere Regionalzeitung auch.

Die beiden bisherigen Herausgeber Groupe ESH Médias und Syner J SA werden «in Kürze» ein Joint Venture für den neuen Titel gründen, wie es in einer Mitteilung von Impactmedias heisst. Impactmedias ist die Verkaufseinheit der ESH-Médias-Gruppe.

Die Gratiszeitung soll vollständig durch Werbeeinnahmen finanziert werden. Dies mit einer Auflage von 28'000 Exemplaren pro Woche.

Gedruckt wird «Bonjour! L’hebdo sympa» von der Groupe ESH Médias, während Syner J von Delémont aus für die redaktionellen Inhalte und die «kommerziellen Aktivitäten» zuständig sein wird, heisst es zur Aufgabenteilung. Als Verleger der Zeitung fungiert Sébastien Voisard.

Inhaltlich sind fünf Hauptrubriken vorgesehen:
«Ein kurzer Bericht über ein regionales Thema, ein ausgefallenes Interview mit einer bekannten oder weniger bekannten Persönlichkeit aus unserem Teil des Landes, ein Artikel über das, was man auf den Fernsehbildschirmen oder auf Kinoleinwänden zu Gesicht bekommt, und eine Doppelseite über Autos, Elektroautos oder Hybride», sagte der verantwortliche Redaktor Didier Walzer am Dienstag. Auch der Tourismus liefere immer wieder Anlass für Storys.

Unterstützt wird Didier Walzer auf der Redaktion von Sophie Dürrenmatt und Manuel Montavon. «Allesamt bekannte Berufsjournalisten aus dem Jura. Ausserdem verleihen mehrere regionale Korrespondenten den Texten ihre Signatur.»

Die Idee sei, dass die neue Zeitung «eine Woche auf dem Wohnzimmertisch liegen bleibt, bis alle gefunden haben, was sie interessiert », so Walzer abschliessend.