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Donnerstag
18.02.2021

Medien / Publizistik

Mit Kreide, Hermes und Tablet: Vinzenz Wyss (l.), Co-Studienleiter IAM, und Frank Hänecke, Co-Studienleiter MAZ... (Bild zVg)

Seit Jahren steckt der Journalismus in einer chronischen Krise. Und ist gezwungen, sich permanent neu zu erfinden. 

Darauf reagiert nun der neue Studiengang «Innovation im Journalismus», der die Journalistenschule MAZ und das Institut für Angewandte Medienwissenschaft IAM der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) ab September 2021 anbieten. 

Entwickelt haben die beiden Journalistenschmieden den neuen Studiengang gemeinsam. Die Federführung für die Durchführung liegt aber beim MAZ in Luzern, wo auch die Kurstage mehrheitlich stattfinden. 

«Das IAM sichert mit seiner fachlichen, wissenschaftlichen und didaktischen Expertise die Qualität des neuen Angebots und ist für die Einhaltung der Anforderungen an einen Hochschulabschluss verantwortlich», schreibt das MAZ zum neuen Angebot.

Hintergrund ist der fundamentale Wandel, der über die Medienbranche hinwegfegt und sie seit der Verbreitung von WWW und Smartphone nicht mehr zur Ruhe kommen lässt.

«Innovative Technologien zur Informationsbeschaffung, -verarbeitung und -produktion sowie zur Organisation der Arbeit wie auch zu deren Distribution entfalten ihren Sinn erst in der sozialen Praxis», sagte Vinzenz Wyss, Professor für Journalistik am IAM und Co-Studienleiter des neuen CAS. Diese Praktiken sollen in dem Weiterbildungsangebot «professionalisiert» werden.

Der neue CAS wird als Teil des Masters in Communication Management and Leadership des IAM anerkannt. Damit werde den Journalisten und Journalistinnen «eine Schweizer Hochschulqualifikation zur zeitgemässen beruflichen Mobilität» ermöglicht, sagte MAZ-Studienleiter Frank Hänecke, Co-Leiter des neuen Studiengangs.