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Donnerstag
14.02.2019

Medien / Publizistik

«...ein Relaunch war überfällig»

Seit Kurzem erscheint das «GastroJournal» im Magazinformat. Das Fach- und Verbandsblatt von GastroSuisse stellt sein Team neu zusammen. In diesem Zusammenhang ist es zu Verwerfungen auf der Redaktion gekommen, wie der Klein Report Anfang Februar berichtete.

«Verschiedene Indikatoren hatten aufgezeigt, dass ein Relaunch überfällig war», sagte GastroSuisse-Direktor Daniel Borner am Dienstag gegenüber dem Klein Report. Im Frühjahr 2018 hätten die zuständigen Organe des Branchenverbands beschlossen, das «GastroJournal» zu erneuern und ab 2019 im Magazinformat erscheinen zu lassen, so Borner.

Die Zeitschrift des Verbands für Hotellerie und Restauration richtet sich nach eigenen Angaben an rund 20’000 gastronomische Unternehmer sowie Verbandsmitglieder. Damit sei es jenes Medium, «das in der höchsten Frequenz die grösste Zahl von Gastrounternehmern in der Schweiz anspricht». Das «GastroJournal» erscheint im Wochenrhythmus, pro Jahr sind es 44 Ausgaben.

In Zukunft soll die Berichterstattung noch stärker dem Motto «Aus der Branche, für die Branche» folgen, so Daniel Borner. «Im Wissen, dass der klassische Medienmarkt hart umkämpft ist, ist ´GastroSuisse` zuversichtlich, seine Mitglieder mit aktuellen Informationen aus der Branche und dem Verband, nützlichen Tipps und interessanten Angeboten bedienen zu können.»

Letzte Woche war bekannt geworden, dass «GastroJournal»-Redaktor Peter Grunder nach 20 Jahren freigestellt worden ist, wie der Klein Report berichtete. «Nachdem bedauerlicherweise einige Redaktoren das Unternehmen verlassen haben (respektive verlassen werden), bildet sich derzeit ein neues, vom Konzept überzeugtes Team, das die Weiterentwicklung des Produktes sicherstellt», sagte Borner auf Nachfrage.

«Das Projekt ist, Stand heute, auf Kurs.» Die ersten vier Ausgaben für 2019 sind erschienen, die fünfte ging am Dienstag in Druck. Die Reaktionen, die man bisher bekommen habe, bestätigten den eingeschlagenen Kurs.

Sobald das neue Magazin etabliert sei, soll in einem zweiten Schritt «auch der digitale Bereich ausgebaut werden». Man gehe davon aus, «dass es zumindest mittelfristig einen guten Mix von klassischen und digitalen Medien braucht», so Daniel Borner abschliessend zum Klein Report.