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Mittwoch
08.09.2021

Marketing / PR

«Das Buch fokussiert hauptsächlich auf meine modischen und kulturellen Arbeiten», sagt Thom Pfister über seine neuste Kreation... (Bild: zVg)

Die Kulisse für die Buchvernissage des Grafikdesigners Thom Pfister hätte nicht malerischer sein können: Am Fusse des Berner Münsters mitten in der Altstadt lud Pfister zum spätsommerlichen Apéro in die kleine Galerie Affspace ein und feierte die Publikation seines neuen Buches «Encounters».

250 Gäste aus Kunst, Design und Medien waren am vergangenen Donnerstagabend der Einladung gefolgt und bestaunten das fünfhundertseitige Werk, welches das kreative Schaffen von Thom Pfister zelebriert.

«Das Buch fokussiert hauptsächlich auf meine modischen und kulturellen Arbeiten und weniger auf meine kommerziellen», erklärt Pfister im Gespräch mit dem Klein Report. «Ich widme es meinen Werken, die aus den Begegnungen mit Stars wie Walter Pfeiffer oder Olaf Breuning entstanden sind. Darum habe ich mein Buch auch ‚Encounters‘ getauft.»

Beim Durchblättern fallen besonders die Doppelseiten ins Auge, die zum Beispiel Arbeiten für das Pariser Modelabel Hermès oder für Levi’s in voller Pracht zeigen. Illustrationen, Fotografien und Begleittexte runden «Encounters» zu einem Ganzen ab. Pfister sagt selber, dass vom Buch eine «schöne kreative Energie» ausgehe.

Die Gäste, die den Vorplatz der Galerie im Verlauf des Abends fast vollständig in Beschlag genommen hatten, tranken Champagner. Bier oder Wein suchten Durstige vergebens. «Champagner passt einfach besser zu den Modewerken. Die Vernissage ist wie eine Fashion-Show für das Buch», begründet Pfister die Getränkewahl.

Anwesend waren unter anderem Erich Spahr, CEO Bernafon AG, Miryam Melgar von der Kulturförderung der Stadt Bern, Bene Abegglen, Creative Director, und Simon Bärtschi, Chefredaktor der «Berner Zeitung». Auch Verleger Reto Caduff, bei dessen Verlag Sturm & Drang «Encounters» erschienen ist, liess sich den Anlass nicht entgehen.

Unter den Gästen waren vereinzelt junge Studierende von den Kunsthochschulen in Bern und Zürich auszumachen. Sogar aus Paris seien Leute angereist, um bei der Vernissage dabei zu sein, erzählt Thom Pfister stolz.

Und apropos Paris: Schon nächste Woche fährt der Berner Grafikdesigner in die französische Hauptstadt, um in der Weltmetropole der Mode sein Buch zu präsentieren. Ende Monat ist dann auch Zürich dran.

Thom Pfister genoss das Bad in der Menge, auch wenn Corona-bedingt nur fünf Personen gleichzeitig in den Innenraum der Galerie durften: «Das ist mein erstes Buch über mein eigenes Schaffen. Dass nun so viele Leute gekommen sind, von jung bis alt, hat mich sehr gefreut.»