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Donnerstag
17. Mai 2012, 05:45
«Dank DAB erstmals gleiche Ausgangslage wie SRG»
10:00
Samstag
26.11.2011
Schweiz

Von Freitag an ist der Jugendsender Radio 105 über DAB+ in der ganzen Deutschschweiz zu empfangen. Für Radio-105-Gründer und -Inhaber Giuseppe Scaglione eine emotionale Angelegenheit, wie er dem Klein Report erklärte.

«Der Start von DAB+ hat für Radio 105 eine sehr grosse Bedeutung, weil wir dadurch unser Sendegebiet massiv erweitern können. Für mich persönlich hat der DAB+-Start zudem auch eine sehr emotionale Bedeutung», sagte er im Gespräch mit dem Klein Report. «Als ich vor über 15 Jahren die Idee eines Jugendradios für die Schweiz hatte, stellte ich mir immer vor, dass man den Sender in der ganzen Deutschschweiz hören kann - und zwar auch mobil», so Scaglione.

Das sei leider medienpolitisch nie möglich gewesen. Bisher habe nur die SRG national senden dürfen, während die Privaten sich mit einer lokalen Abdeckung begnügen mussten. «Mit DAB+ haben nun zum ersten Mal in der Schweizer Mediengeschichte alle die gleiche Ausgangslage», freute sich Scaglione. «Zum ersten Mal gibt es nationale Privatradios, die auch terrestrisch - und somit mobil - empfangbar sind», so der 105-Inhaber.

DAB+ bleibt aber ein teures Vergnügen: «Ich möchte keine finanziellen Angaben machen. Es ist aber klar, dass der DAB-Einstieg für uns kein Nebenschauplatz oder Hobby ist», führte Giuseppe Scaglione aus. 105 sei aber von DAB+ überzeugt und investiere entsprechend viel Mittel in dieses Projekt. Der DAB+-Start ist denn auch Anlass für ein spezielles Tagesprogramm. «Wir werden heute im Rahmen eines `Special Day` den DAB+-Start in unseren Sendungen zum grossen Thema machen. Für die nächsten Tage und Wochen sind zudem verschiedene Aktionen und Promotionen geplant», verriet Scaglione dem Klein Report. Gröbere Programmanpassungen werde es «im Moment» dagegen nicht geben. «Wir sind mit unserem Konzept bereits in der ganzen Deutschschweiz erfolgreich. Es gibt - zumindest momentan - keinen Grund, etwas zu ändern», sagte er.

Auf den Einwurf, dass Radio 105 dennoch von Aussenstehenden häufig als Zürcher Sender wahrgenommen werde, meinte Scaglione: «Das ist natürlich kein Zufall. Radio 105 hat eine Zürcher UKW-Konzession und konzentriert sich deshalb auch auf den Raum Zürich», sagte er. «Unser Vorteil ist aber, dass wir lange vor unserer UKW-Sendetätigkeit durch die Kabel- und Internetverbreitung eine Realität in der ganzen Deutschschweiz waren und deshalb heute überall Hörer haben. Radio 105 ist keine lokale, sondern eine nationale Radiomarke. Darin unterscheidet sich Radio 105 von vielen Mitbewerbern», erklärte er.

Scaglione zeigte sich überzeugt, dass das urbane Konzept von Radio 105 auf die ganze Deutschschweiz anwendbar ist. Der Musikgeschmack der jungen Leute sei in Bern oder Basel nicht dramatisch anders als in Zürich. Ein Indiz dafür: «Wenn die Moderatoren die Hörer zur Teilnahme auffordern, kommen Mails und Telefonanrufe aus der ganzen Deutschschweiz», so Giuseppe Scaglione. «Kommt dazu, dass die meisten grossen und national relevanten Ereignisse in Zürich stattfinden. Durch die Abdeckung dieser Ereignisse schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe: Wir sind sowohl für die Zürcher Zuhörer wie auch für alle anderen in der Deutschschweiz relevant und interessant», sagte er.

2011 scheint jedenfalls zum Erfolgsjahr für Radio 105 zu werden: «Wir können uns nicht beklagen. Es läuft sehr gut. Wir merken, dass Radio 105 immer beliebter wird, was sich nicht nur in steigenden Hörerzahlen manifestiert, sondern auch in der immer besseren und engeren Zusammenarbeit mit Kunden und Sponsoren», sagte Giuseppe Scaglione. «2011 war bisher eines der erfolgreichsten Jahre in der Geschichte von Radio 105», sagte er dem Klein Report.

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Nach längeren Diskussionen unter den publizistischen Anbietern und den reinen Vermarktern ist nun das Pflänzchen ppn am Wachsen. Pierre Bohren, Projektleiter Online bei der Tamedia, hat die Webseite vorsorglichweiter lesen...

18:05 Reporter ohne Grenzen meldet 30 Übergriffe auf Journalisten in Ägypten
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26.11.2011

Reporter ohne Grenzen (ROG) meldet 30 Übergriffe in der vergangenen Woche gegen Journalisten und Blogger. Bei den Ausschreitungen in Kairo der vergangenen Tage seien zahlreiche Medienschaffende festgenommen und attackiert worden, teilte ROG mit. Das Ausmass der Menschenrechtsverletzungen erinnere an die Gewalt in den Tagen der Revolution im Januar und Februar. ROG befürchtet, dass die Misshandlungen und Übergriffe gegen Reporter weiter zunimmt.

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16:50 «Blick Online» für volle Namensnennung nach Hausbrand gerügt
Samstag
26.11.2011
Schweiz

Das Internetportal «Blick Online» hat die Privatsphäre eines Ostschweizer Unternehmers verletzt, als es bei einer Unglücksberichterstattung dessen vollen Nachnamen nannte. Laut der Redaktion handelte es sich dabei um einen «Fehler eines Praktikanten».  

Obwohl «Blick Online» zunächst den vollen Namen des Unternehmers aus dem Bericht vom 15. Februar 2011 entfernt und nach einer Intervention von dessen Rechtsvertreter den Artikel ganz vom Netz genommen habe, mache dies die Verletzung der Privatsphäre nicht ungeschehen, urteilte der Presserat.

«Zwar ist der Redaktion die umgehende Entfernung des Nachnamens und die spätere Entfernung des gesamten Berichtsweiter lesen...

16:45 Presserat stört sich nicht an Alex-Frei-Kritik von «20 Minuten»
Samstag
26.11.2011
Schweiz

«20 Minuten» hat mit dem Artikel «Nun ist Alex Frei in der Super League Freiwild» die Menschenwürde des Fussballstars nicht verletzt. Der Presserat hat am Donnerstag eine entsprechende Beschwerde des FC Basel abgewiesen. Der am 7. April 2011 erschienene Artikel hatte zum Thema, dass sich die aus der Fussball-Nationalmannschaft zurückgetretenen Spieler Alex Frei und Marco Streller darauf gefasst machen müssten, dass ihnen «im Meisterschaftsalltag eine steife Brise entgegenweht und die Reisen in fremde Stadien zur Tortur werden».

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