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Samstag
15.01.2022

Medien / Publizistik

«Eine Kulisse, die auf der ganzen Welt gesucht - und nirgends gefunden werden kann»: Adolf Ogi (r.) und Swiss Ski-Direktor Bernhard Aregger. (Bild © A.H.)

Was für ein Skifest in Wengen! Prachtswetter, bestens gelaunte Fans und Schweizer Skistars in Hochform! Nach seinem Sieg im Super-G vom Donnerstag grüsste Marco Odermatt, der neue Sportliebling der Nation aus Buochs, am Freitag in der 1. Lauberhorn-Abfahrt von Platz zwei.

André Häfliger ist für den Klein Report vor Ort.

Marco Odermatt war nach seinem tollen Lauf hochzufrieden: «Unglaublich! Ich bin sehr glücklich. Ein zweiter Rang bei diesem Wetter, bei so vielen Fans – was will ich mehr.» Die Schlüsselstelle: «Bei einem verkürzten Rennen muss man einen fulminanten Start erwischen.» 

Der Innerschweizer wurde lediglich vom Norweger Aleksander Kilde (am Donnerstag Zweiter hinter Odermatt im Super-G) geschlagen. «Ich bin überglücklich und sehr dankbar. Ein Sieg in der legendären Lauberhornabfahrt war schon immer ein grosses Ziel von mir.»

Beat Feuz, ebenfalls Schweizer Sympathieträger, schaffte es auf Rang drei – zum dritten Mal in dieser Weltcup-Saison. Feuz: «Das ist nicht selbstverständlich, ich darf stolz sein. Das ist wieder ein wichtiger Podestplatz. Heute ist mir eine fehlerlose Fahrt gelungen. Die beiden vor mir sind in unschlagbarer Überform.» Genial: Ehefrau Kati bekommt in diesen Tagen ihr zweites Kind.

Hochzufrieden auch Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann: «Wir hatten acht Fahrer am Start, acht fuhren in die Weltcup-Punkte. Ein tolles Teamergebnis!» 

Auch in Topform: TV-Star Rainer Maria Salzgeber, seit drei Jahren Speaker und Nachfolger des legendären Dagobert Cahannes. Salzgeber: «Ein schöneres Skifest gibt es nicht!» 

Paddy Kälin, der seit 2005 hier für SRF Sport Zielinterviews macht: «Diese Stimmung ist kaum zu überbieten.» Altbundesrat Adolf Ogi: «Grossartige Leistung zweier Schweizer. Und was mich besonders freut, ist die sehr gute Fahrt von Olympiasieger Carlo Janka. Dies in einer Kulisse, die auf der ganzen Welt gesucht – und nirgends gefunden werden kann. Vier Rennen in vier Tagen – il faut le faire!»