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Montag
17.08.2009

Die Schweizer Telekomfirma Swisscom investiert bis 2012 einen zweistelligen Millionenbetrag in den weiteren Ausbau von Räumen für Rechenzentren. «Das Angebot entspricht dem wachsenden Bedürfnis von Unternehmen nach sicheren und redundanten Räumlichkeiten für ihre Server», teilte die Swisscom am Montag mit. Der Markt für sogenannte Housing Services entwickle sich schnell; das jährliche Wachstum werde bis zum Jahr 2011 auf 15 bis 20 Prozent geschätzt, heisst es weiter, und die Swisscom wolle mit ihren Investitionen «einen wichtigen Beitrag für den Ausbau der IT-Infrastruktur in der Schweiz» leisten.

Die zur Verfügung stehenden Housing-Flächen bieten variable Räume, deren Grösse auf das Kundenbedürfnis abgestimmt werden. Die unterbruchsfreie Energieversorgung und Klimatisierung werden durch redundante Notstrom- und Klimasysteme sichergestellt und rund um die Uhr überprüft. Zudem werden auch für die physische Sicherheit höchste Anforderungen erfüllt: Der Zutritt zu den Rechenzentren wird über mehrere Schleusen und durch ein elektronisches Zutrittskontrollsystem mit biometrischer Identifikation geschützt. Weitere Massnahmen wie modernste Alarmanlagen, Brandfrühsterkennung und Videoüberwachung erhöhen die allgemeine Sicherheit zusätzlich.

Zurzeit verfügt Swisscom mit Gebäuden in Zürich Herdern und Enge über zwei leistungsfähige und sichere Rechenzentren für Housing. Der Standort Herdern wird bis 2010 für mehr als 20 Millionen Franken ausgebaut und nach Fertigstellung 3000 Quadratmeter Rechenzentrums-Fläche bieten. Ein weiteres Rechenzentrum baut die Swisscom in Basel. Folgen sollen Standorte in Genf, Lausanne, Bellinzona und in der Zentralschweiz. Insgesamt wird Swisscom in den nächsten zwei Jahren bis zu 10 000 Quadratmeter Rechenzentrums-Fläche zur Verfügung stellen.