Eine sehr lukrative Einnahmequelle hat sich der NZZ-Verlag gesichert: Allein 340'000 Franken erhält das Unternehmen für die Abos, die der Bund vertraglich zugesichert hat.
Das betrifft die Produkte die Jahresabonnemente für NZZ (Print & Digital, Digital Plus), NZZ am Sonntag (Print & Digital, Digital Plus), NZZ-Geschichte und NZZ-Folio.
Den Vertrag zwischen dem NZZ-Verlag und dem Eidgenössischen Finanzdepartement bekannt gemacht hat Roger Köppel in seinem «Weltwoche Daily»-Videoformat.
Beim Verlag sieht man dies natürlich entspannt. Auf die Fragen des Klein Reports, ob da nicht die redaktionelle Unabhängigkeit etwas in Gefahr gerate oder es sich defacto nicht um eine indirekte Subvention handle, antwortete Karin Heim, Leiterin Unternehmenskommunikation, summarisch: «Die NZZ hat – wie viele Medienhäuser – mit verschiedenen Institutionen und Organisationen Abonnementslösungen für ihre Mitarbeitenden.»
Diese erfolgten zu «marktüblichen Konditionen und im Rahmen klar geregelter vertraglicher Vereinbarungen».
Solche Abonnemente hätten «keinerlei Einfluss» auf die redaktionelle Unabhängigkeit der NZZ. «Die publizistische Verantwortung liegt jederzeit ausschliesslich bei der Redaktion und ist strikt von kommerziellen Vereinbarungen getrennt», so Heim weiter zum Klein Report.




