Die Aktionäre der Neuen Zürcher Zeitung haben an ihrer 158. Generalversammlung (GV) allen Anträgen des Verwaltungsrats zugestimmt.
Im Zürcher Kongresshaus trudelte am Samstag um 10 Uhr eine grosse Anzahl älterer Herren und ein paar Damen zur GV ein, um unter anderen Verwaltungsratspräsidentin Isabelle Welton und NZZ-CEO Felix Graf zuzuhören.
Das Tempo der Künstlichen Intelligenz mit den Large Language Models und der Grosseinstieg der NZZ bei der börsenkotierten Allgemeinen Plakatgesellschaft (APG) waren unter anderem Themen am Samstag.
Der Verwaltungsrat beantragte, vom ausgewiesenen Bilanzgewinn der Aktiengesellschaft für die Neue Zürcher Zeitung für die Dividende von 200 Franken pro Aktie für die Mitbesitzer des Verlagshauses 8 Millionen Franken zu verwenden. 15 Millionen gehen in die freien Reserven und 9’369 Millionen werden auf die neue Rechnung vorgetragen.
Fürs 2025 weist die NZZ-Gruppe, die unter anderem die «Neue Zürcher Zeitung» und die «NZZ am Sonntag herausgibt», einen Bilanzgewinn von 32’369 Millionen aus, davon werden 24’285 Millionen als Jahresgewinn verbucht.
Da die Amtsdauer von Laura Meyer (45) und von Dominique von Matt (67) abgelaufen war, wurde die Wiederwahl beantragt. Meyer, die seit 2022 im Gremium sitzt, war ehemalige CEO der Hotelplan-Gruppe von 2021 bis 2025. Davor war sie für die Grossbank UBS und für McKinsey tätig.
Anfang 2014 hatte Meyer bei der NZZ ein Engagement. Damals übernahm sie die neugeschaffene Position Projektleiterin für die Bereiche Key Accounts, Sales-Strategie und Sales-Prozesse.
Dominique von Matt (68) war 1993 Mitgründer der Agentur Jung von Matt/Limmat. Seit einigen Jahren ist er selbstständiger Marketingberater, unter anderem mit «von Matt/second opinion». Er ist seit 2013 im Verwaltungsrat.
Beide wurden für eine vierjährige Amtszeit bestätigt.
Nach der Generalversammlung schritt man zum Aperitif und zum Bankett im Kongresshaussaal, um gemeinsam die Weltlage zu besprechen.




