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Donnerstag
01.02.2018

IT / Telekom / Druck

Grossenbacher (r.) mit Suter (l.) und Peter

Das Start-up Go Tom expandiert mit seiner Software zur Abwicklung digitaler Werbeaufträge nach Deutschland und Österreich. Mit der Expansion schliesse man auch «einen Standort in Deutschland» nicht aus, erklärte Mitinhaber Alban Grossenbacher dem Klein Report.

Go Tom wagt den Sprung über die Grenze: Mit dem deutschen Anbieter von Video-Werbeflächen Smartstream.tv, dem österreichischen Ableger des Bewegtbild-Vermarkters Teads und dem Medienunternehmen Russmedia sind die Verträge bereits «unterschrieben», sagte Grossenbacher.

Aktuell werden zudem «weitere Gespräche mit potenziellen Kunden in Deutschland und Österreich» geführt. Bei Teads «setzen auch die Organisationen in Rumänien und Polen auf Go Tom», so Grossenbacher weiter. Dabei sei mittelfristig auch ein Büro in Deutschland nicht auszuschliessen.

Doch momentan will Go Tom die Kunden «aus der Schweiz» betreuen und «weiterhin auf Zürich als Entwicklungsstandort setzen», erklärte Mitinhaber Grossenbacher. Denn das Start-up habe den Break-Even «bereits erreicht» und schreibe «schwarze Zahlen».

Ausserdem plant Go Tom künftig weitere Features: «Wir fokussieren uns seit einigen Monaten sehr stark auf die Unterstützung der Abwicklung von programmatischen Kampagnen», sagte Grossenbacher gegenüber dem Klein Report. «Nächste Woche veröffentlichen wir die erste Version unseres Deal Managers, den wir zusammen mit Tamedia entwickelt haben.»

Bei Go Tom sind zurzeit sieben Personen hauptsächlich als Entwickler tätig. Gegründet wurde das Start-up 2015 als Tamedia-Ableger von Alban Grossenbacher, Ginette Peter und Christian Suter.

Zwei Jahre nach dem Start von Go Tom setzen neben Tamedia auch die AZ Medien, das Online-Portal Ron Orp und der Mobile-Vermarkter APG Interaction auf die Auftragsverwaltungssoftware des Start-ups. Seit dem neuen Jahr gehören auch Scout24 MediaImpact und comparis.ch zu den Kunden der Zürcher IT-Firma.