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Donnerstag
10.09.2020

Medien / Publizistik

Das Gewinner-Duo Carole Koch und Boas Ruh von der «NZZ am Sonntag»...

Bei der halb-virtuellen Gala sind am Dienstagabend die diesjährigen Zürcher Journalistenpreise vergeben worden. Neu tragen die NZZ, Ringier und Tamedia die Stiftung.

Augezeichnet worden sind Carole Koch und Boas Ruh («NZZ am Sonntag») für ihren Artikel über das Netzwerk der Klimaleugner, Thomas Schlittler («Sonntags-Blick») für seine Artikelreihe über fragwürdige Praktiken der Invalidenversicherung sowie Christian Zeier für seine im «Magazin» erschienene Recherche über die Rolle der CS in einem Finanzskandal in Moçambique.

Der Newcomer-Preis geht an Daniel Faulhaber («Bajour») für seine Reportage über zwei Erotikmessen. 

Am Live-Event schalteten sich am Dienstagabend zahlreiche Gäste zu. Insgesamt hatte die Jury in diesem Jahr 170 Texte zu begutachten, die 2019 in Deutschschweizer Medien erschienen sind.

Seit diesem Jahr steht der Journalistenpreis finanziell auf einem neuen Boden. Träger der Stiftung sind nun die drei Zürcher Medienhäuser NZZ, Ringier und Tamedia. Sponsoringbeiträge kommen unter anderem von JTI, Google und IKEA.

Zur Jury um den Präsidenten Hannes Britschgi (Ringier) gehören Susan Boos (WOZ), Lisa Feldmann (Founding Trustee Icon), Nina Jecker («Basler Zeitung»), Stefan von Bergen («Berner Zeitung») und Journalist Hansi Voigt («Bajour»).