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Montag
23.11.2020

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Facebook protestiert gegen besseren Schutz der User-Daten, Apple zieht seine Pläne durch.

Apple hatte unlängst angekündigt, das Daten-Sammeln durch Apps und Werbedienste stärker einzuschränken. Facebook kritisierte, dass das Werbegeschäft behindert werde – ausgerechnet in der Coronakrise.

Nun gibt sich Apple wenig beeindruckt von Mark Zuckerbergs Tadel. Der US-Konzern will den verbesserten Schutz der User-Daten wie geplant umsetzen, wie aus einem Brief von Apple an Menschenrechtsorganisationen hervorgeht. 

Konkret will Apple neu einführen, dass die User gefragt werden, wenn Apps oder Werbedienste Daten zum User-Verhalten über dieverschiedenen Apps oder Websites hinweg sammeln.

Mark Zuckerberg hatte die Pläne scharf kritisiert, weil es die Wirtschaft in der Coronakrise noch mehr belaste. Und wohl auch das eigene Werbegeschäft von Facebook.

Laut Apple zielen die Pläne auf «invasives Tracking», sprich auf grossangelegtes Datensammeln. Die User profitierten von mehr Vertrauen. Verlierer seien nicht die kleinen und mittleren Unternehmen, sondern die grossen Tech-Konzerne.