Content:

Mittwoch
19.12.2018

Vermarktung

Wemf will Publicitas-Datenlücke füllen

Nach dem Publicitas-Konkurs und dem Wegfall ihrer Datenbank fehlt den Mediaplanern ein wichtiges Werkzeug für die Werbeplanung. Die Wemf ist daran, eine neue «Medien-Datenbank» aufzusetzen - und ruft die Zeitungsverlage zum Mitmachen auf.

Nach Abklärungen mit Mediaagenturen sei ein Setting gefunden worden, das eine «professionelle Print-Planung wieder ermöglicht», hiess es vom Verband Schweizer Medien zum Vorhaben der Wemf AG für Werbemedienforschung. 

In der neuen «MedienDB» sollen alle werbemarktrelevanten Titel abrufbar sein, damit die Werbetreibenden eine umfassende Planungsgrundlage bekommen. «Alle Verlage sind aufgerufen, mit ihren Titeln mitzumachen.»

Geplant ist, dass die Datenbank ab Frühjahr 2019 genutzt werden kann. Ziel sei es, die «MedienDB» zum «unverzichtbaren Werkzeug» für die Mediaagenturen zu machen und damit der Gattung Print «Umsätze zu sichern», schreibt der Verlegerverband weiter.

Die teilnehmenden Titel finanzieren den Aufbau und Betrieb der Datenbank über eine Jahresgebühr. Für einen Wemf-beglaubigten Titel sind das konkret 350 Franken im Jahr.