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Freitag
13.12.2019

Medien / Publizistik

«Wir investieren substantiell in den Ausbau der Redaktion sowie in die Weiterentwicklung und Zukunftsfähigkeit unserer Mitarbeitenden.»

Das Newsmedium «20 Minuten» steht vor grossen Veränderungen: Im neuen Jahr wird der Fokus auf Video-Inhalte kontinuierlich ausgebaut, die neue Devise lautet «Video first». Neben den notwendigen strukturellen Anpassungen wird auch ein neues Journalisten-Profil gefordert sein.

«Die Umsetzung von 'Video first' startet im Februar 2020, die vollständige Implementierung dauert voraussichtlich bis Sommer 2020», schreibt «20 Minuten» am Donnerstag über die Transformation zum Bewegtbild-Medium.

Gesendet werde direkt aus dem «20 Minuten»-Newsroom in Zürich. «Verantwortlich ist das Video-Team von '20 Minuten', das durch zusätzliche News-Videojournalisten sowie ein neues Produktionsteam ergänzt wird. Die Moderation übernehmen darüber hinaus auch geschulte Journalisten aus der Redaktion.»

Auch die Lokalredaktionen in der Deutschschweiz sollen «durch zusätzliche Video-Mitarbeitende unterstützt werden». In einem weiteren Schritt werde die Berichterstattung dann «mit einem Entertainment-Programm» ergänzt, «zudem ist die stufenweise Adaption in der Westschweiz geplant».

Neben den bestehenden Online-Kanälen wolle «20 Minuten» perspektivisch auch via Smart-TV App auf die Fernsehbildschirme zu Hause gelangen.

Klar ist: Die Transformation zur Medienmarke mit Fokus auf Video wird nicht spurlos an den Journalistinnen und Journalisten vorbeigehen. Sie werden sich den Veränderungen anpassen müssen.

Marcel Kohler, Geschäftsführer «20 Minuten» und Mitglied der Unternehmensleitung von Tamedia: «Wir investieren substanziell in den Ausbau der Redaktion sowie in die Weiterentwicklung und Zukunftsfähigkeit unserer Mitarbeitenden - und damit letztlich in den Journalismus.»