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Sonntag
02.06.2019

Medien / Publizistik

KKR war bis 2013 an ProSiebenSat.1 beteiligt

Axel Springer ist in Gesprächen mit dem US-Finanzinvestor KKR, wie der Medienkonzern am Mittwochabend bestätigte. Es geht um eine milliardenschwere Beteiligung.

Ausser den Aktien von Friede Springer und Mathias Döpfner will KKR offenbar alle Anteile übernehmen, wie Bloomberg vor der Bestätigung durch Axel Springer berichtete. Zusammen halten die Verlegerwitwe und der Vorstandsvorsitzende gut 45 Prozent der Aktien. 

Der Finanzinvestor überlege sich gemäss dem Bericht der US-Nachrichtenagentur auch, Axel Springer von der Börse zu nehmen. An der Börse ist Axel Springer zurzeit 4,9 Milliarden Euro wert.

Die Enkelkinder des Verlagsgründers Axel Springer, Axel Sven und Ariane Melanie, halten zusammen knapp zehn Prozent der Aktien. Was mit diesen Anteilen passieren würde, blieb unklar. Nachdem Bloomberg von Gesprächen mit allen Aktienbesitzern der Springer-Familie berichtet hatte, hiess es vom Medienunternehmen selbst, dass die Verhandlungen ohne die übrigen Familienmitglieder geführt würden.

KKR war bis 2013 während acht Jahren an ProSiebenSat.1 beteiligt.