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Mittwoch
05.08.2020

IT / Telekom / Druck

«Der anhaltende Wettbewerbsdruck und die Covid-19-Krise» machen UPC zu schaffen...

Der Kabelnetzbetreiber UPC hat im zweiten Quartal 288,3 Millionen Franken umgesetzt und damit 8,6 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Der Rückgang bei der Anzahl Kundinnen und Kunden hat sich hingegen verlangsamt.

Von April bis Juni des laufenden Jahres hat UPC ungefähr 13'000 Abonnementen verloren, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Im Vergleich zum letzten Quartal, als 17'000 Kündigungen eingingen, hat sich der Rückgang um 4000 Abos reduziert.

Der einzige Bereich des Kabelnetzbetreibers, in dem die Kundenzahlen nach oben zeigen, ist das Mobilangebot UPC Mobile. Dort konnte ein Plus von 10'000 neuen Abos verzeichnet werden. Damit zählt UPC insgesamt 223'000 Abonnenten und somit 29 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahresquartal. In den restlichen Bereichen geht es talwärts, so auch bei UPC TV, das 15'000 Abos verloren hat.

Grund für die sinkenden Umsatz- und Kundenzahlen seien, gemäss Mitteilung, «der anhaltende Wettbewerbsdruck und die Covid-19-Krise». Durch den Lockdown hätten die Verkäufe aufgrund geschlossener Partner-Shops im April und Mai abgenommen.

Im Juni seien die entsprechenden Zahlen aber bereits wieder «deutlich angestiegen».