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Dienstag
30.06.2020

Medien / Publizistik

Haupteingang des seit 1. Januar auf TX Group umbenannten Zürcher Konzerns...

Nun sind die zentralen Dienste bei der TX Group mit Sparen dran: Über einen Zeitraum von drei Jahren sollen 20 Millionen eingespart werden, was 20 Prozent der aktuellen Kosten entspreche, wie der börsenkotierte Konzern, der in Teilen noch auf Kurzarbeit ist, am Montag bekannt gab.

«Neben der Senkung der Sachkosten ist ein Abbau von rund 40 Stellen vorgesehen», heisst es zur Umstrukturierung. Das Management wolle das weitgehend über natürliche Fluktuation erreichen, «leider können Entlassungen nicht ausgeschlossen werden», wird angefügt.

Die zentralen Dienste mit Corporate-, Group- sowie Technology-Services würden an die neue dezentrale Struktur der Gruppe angepasst. Denn die Nachfrage der einzelnen Unternehmen nach zentralen Dienstleistungen sei sehr unterschiedlich. Effizienz durch Standardisierung und Automatisierung sei das Ziel. In der Schweiz wird abgebaut; das Service-Center der Gruppe in Belgrad hingegen gemäss TX Group ausgebaut.

Seit dem 1. Januar 2020 ist die TX Group in vier Unternehmenseinheiten gegliedert: TX Markets, Goldbach,  20 Minuten und Tamedia. Letztere wird auf mögliche politische Subventionierungsvorgaben getrimmt.