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Montag
13.04.2015

Medien / Publizistik

Jornod hat Misstrauens-Votum überstanden

Der angeschlagene Verwaltungsratspräsident der «Neuen Zürcher Zeitung», Etienne Jornod, und CEO Veit Dengler dürfen vorderhand bleiben. Der Verwaltungsrat und die Unternehmensleitung sind mit 19 514 Ja-Stimmen gegen 3458 Nein-Stimmen entlastet worden - bei 2158 Enthaltungen.

Auf der Traktandenliste stand an der Generalversammlung um 11.40 Uhr der Punkt der «Freunde der NZZ»: Einführung einer einjährigen Amtszeit für Verwaltungsratsmitglieder. Deren Initiant, PR-Mann Edwin van der Geest von der Dynamics Group, erläuterte den NZZ-Aktionären im Zürcher Kongresshaus seinen Antrag.

Der Antrag für die einjährige VR-Amtszeit wurde dann kurz nach 12 Uhr mit 16 610 Nein gegen bemerkenswerte 8919 Ja-Stimmen, bei 534 Enthaltungen, abgelehnt. Die 147. Generalversammlung ist der Empfehlung des Verwaltungsrats gefolgt, der das bestehende Modell mit den gestaffelten vierjährigen Amtszeiten beibehalten möchte.

Und gegen 12.30 Uhr hat Etienne Jornod einen Antrag auf Nicht-Wiederwahl als VR-Präsident überstanden. Zur Wiederwahl stellten sich auch die beiden Verwaltungsräte Christoph Schmid und Bernd Kundrun, da ihre Amtszeit in diesem Jahr abgelaufen ist. Die Generalversammlung hat sie für eine weitere Amtszeit von vier Jahren gewählt.