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Donnerstag
31.12.2020

Kino

Tom Cruise als Agent Ethan Hunt will sich von Corona das Happy End seines Filmes nicht verderben lassen..... (Bild: Paramount Pictures)

Selten hat ein Filmtitel so symbiotisch zu den Dreharbeiten gepasst. «Mission: Impossible» heisst das Werk. Und Tom Cruise als Produzent und Hauptdarsteller will diesen Streifen unbedingt in den Kasten bringen, auch wenn diese Mission in Zeiten von Corona immer wieder fast unmöglich scheint.

Aktuell dreht der 57-Jährige zusammen mit Regisseur Christopher McQuarrie den siebten Teil seines Mega-Blockbusters. Dazu hat Cruise bisher auf den Sets in Venedig und Rom strengste Sicherheitsvorkehrungen angeordnet. In die Medien hat es ein Ausraster geschafft, wo Cruise auf einem Tondokument zu hören ist, wie er einer Gruppe von Filmleuten mit sofortiger Kündigung droht, sollte die Crew seine Schutzmassnahmen nicht strikte befolgen.

Mit der jetzt wieder verschärften Situation dreht auch Cruise die Schraube noch einmal stärker zu. Cruise soll nach all diesen Corona-bedingten Verzögerungen «wild entschlossen» sein, den Film so schnell wie möglich – und ohne weitere Zwischenfälle – zu finalisieren, um ihn am 19. November 2021 ins Kino zu bringen.

Wie die britische «Sun» berichtet, habe Cruise nun auf einer ehemaligen Militärbasis in der Nähe von London eine geheime, Corona-sichere Festung erbauen lassen. Demnach soll die Produktion vom derzeitigen Standort im britischen Herts auf die stillgelegte Panzer-Militärbasis in Surrey verlegt werden. Dort will sich der Hollywoodstar und seine Armee von einer Crew besser vor dem Virus abschirmen können.

Bereits bei Dreharbeiten im September 2020 in Norwegen hat die Produktion für 700‘000 US-Dollar ein Schiff gemietet, das für die Filmleute im Hafen des Drehortes Hellesylt als Hotel für eine angeordnete Quarantäne dienen musste. So konnten die Dreharbeiten vollständig isoliert weitergehen.

Im Februar 2021 sind noch Dreharbeiten am Flughafen Abu Dhabi geplant. Dort hat Cruise von den Vereinigten Arabischen Emiraten zwei MV-22B-Flugzeuge bestellt. In England stehen ein Dutzend voll ausgerüstete Soldaten für die Dreharbeiten Gewehr bei Fuss.  

Was die Kosten für solche impossiblen Missionen betrifft, gibt es natürlich keine verlässlichen Zahlen. Es wird ohnehin alles noch teurer werden. Aber zum Vergleich: Die letzte Folge 2018 hat noch 178 Millionen Dollar gekostet.