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Das hatten sich die 5000 unter einem GAV arbeitenden SRG-Mitarbeiter wohl anders gedacht, als der stets so konziliante, überfreundliche und prononciert höfliche, links und linker sich gebärdende Roger de Weck SRG-Generaldirektor wurde: Dass sie arbeitsvertragsmässig bald schlechter denn je dastehen würden, mit Aussichten, die gleich Null sind, nicht nur ausgebremst von der Chefetage, sondern regelrecht ausgetrickst.
Knappe eineinhalb Stunden nachdem sich die SRG-Spitze am Dienstag von den Vertretern des Schweizer Syndikats Medienschaffender SSM am SRG-Hauptsitz in Bern nach ganztägigen Verhandlungen ergebnislos getrennt hatte, gingen fünf dicht beschriebene Seiten, druckreif in allen vier Landessprachen, per Mausklick an alle SRG-Mitarbeiter. «Das war vor Verhandlungsbeginn bereits fixfertig formuliert», sagte Stephan Ruppen, Zentralsekretär und der Leiter der SSM-Verhandlungsdelegation, am Mittwoch gegenüber dem Klein Report. «Im Nebenraum sass eine ganze SRG-Taskforce, und es war geplant, dass dieweiter lesen... |