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Freitag
24. Mai 2013, 16:17
Swissprinters-Konsultationsverfahren endet ohne grossen Durchbruch
09:20
Donnerstag
01.12.2011

Das Konsultationsverfahren zu den angekündigten Betriebsschliessungen der Swissprinters AG in St. Gallen und Zürich hat keinen Erfolg gebracht. Die Swissprinters AG hat bis zuletzt auf ihrem Standpunkt beharrt, dass eine Weiterführung der beiden Standorte «nicht möglich» sei.

Im Zentrum der Abklärungen stand der von einer Betriebskommission gemeinsam mit der Gewerkschaft Syndicom eingereichte Vorschlag zur Weiterführung des Standorts St. Gallen mit einer reduzierten Belegschaft von 70 Mitarbeitenden. «Die Unternehmensleitung der Swissprinters AG hat diesen Antrag abgelehnt, da der für ein mittelfristiges Weiterbestehen des Betriebs nötige Geldfluss bei Annahme einer realistischen Auslastung sowie unter Berücksichtigung der aktuellen Preisentwicklung auch in dieser Formation nicht erwirtschaftet werden könnte», teilte das Druckunternehmen am Mittwoch mit.

Angenommen wurde einzig der Vorschlag, ein Druckvorstufenteam in St. Gallen zu belassen. Dieses soll durch einige Mitarbeitende aus Kundenberatung, Leserservice und Verkauf ergänzt werden.

«Von Bedeutung für die von den Schliessungen betroffenen Mitarbeitenden sind vor allem die begleitenden Massnahmen, die beschlossen wurden. Diese zielen auf finanzielle Entschädigungen sowie Beratungsleistungen und Weiterbildungsmöglichkeiten ab und ergänzen damit das bestehende Sozialkonzept», hiess es in der Medienmitteilung weiter.

Bestehende Aufträge des Betriebs in Zürich werden ab 1. Januar 2012 durch die Neidhart + Schön Group ausgeführt, die Produktion in St. Gallen wird spätestens per 30. Juni 2012 eingestellt. Insgesamt konnte für 85 von 300 betroffenen Mitarbeitenden «eine Lösung in Form einer Weiterbeschäftigung» gefunden werden.

Swissprinters  ist eine Tochtergesellschaft der Medienhäuser Ringier, NZZ und Edipresse. Swissprinters produzierte bislang an den Standorten Zofingen, St. Gallen, Zürich und Lausanne.

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01.12.2011

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01.12.2011
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Bei der Publigroupe wird die Reissleine gezogen: Der grösste Umsatzbereich Media Sales wird mit neuen, «einschneidenden Massnahmen zur Sicherstellung der Rentabilität und Steigerung der digitalen Umsätze» umgebaut, wie die börsenkotierte Publigroupe am Donnerstagmorgen bekannt gab. Die Umsetzung durch Beat Roeschlin, CEO der Publicitas, werde «durch einen aus Publigroupe-Verwaltungsratsmitgliedern bestehenden Leitungsausschuss unter der Führung von Pascal Böni begleitet», heisst es weiter. Und: Publigroupe-CEO Hans-Peter Rohner tritt an der Generalversammlung 2012 von seinem Doppelmandat zurück, bleibt aber Verwaltungsratspräsident.

Zudem sei «der Verkauf eines Grossteils des Immobilienportefeuilles» für das nächste Jahr geplant; in Lausanne und Bern werden vier Liegenschaften zum Verkauf ausgeschrieben. «Der Nettoverkaufserlös im mittleren zweistelligen Millionenbereich sollweiter lesen...

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Donnerstag
01.12.2011
Schweiz

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