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Freitag
14.08.2020

IT / Telekom / Druck

Das operative Betriebsergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) sank um 1,4 Prozent auf 2,2 Milliarden Franken...

Im ersten Halbjahr hat die Swisscom einen Umsatz von 5,4 Milliarden Franken und damit 3,9 Prozent weniger als im Vorjahr eingefahren. Zu schaffen macht dem Telekomkonzern vor allem der Preisdruck und die Corona-Krise.

Etwa einen Viertel des Umsatzrückgangs von 165 Millionen Franken im Schweizer Kerngeschäft lässt sich auf die Einbussen beim Roaming zurückführen, schrieb die Swisscom am Donnerstag zu ihren Halbjahreszahlen. Der Rest sei in erster Linie dem starken Preisdruck geschuldet.

Swisscom-CEO Urs Schaeppi erklärte: «Unser Geschäft geriet aufgrund des temporären Lockdowns in einigen Bereichen wie Roaming, dem Verkauf in den Shops und dem Lösungsgeschäft bei Geschäftskunden unter Druck.»

Die italienische Tochtergesellschaft Fastweb hat sich im Gegensatz zum heimischen Geschäft besser geschlagen: Das Umsatzwachstum beträgt dort im Vergleich zum Vorjahr 56 Millionen Euro, was ein Plus von 5,3 Prozent bedeutet.

Trotzdem sank das operative Betriebsergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) um 1,4 Prozent auf 2,2 Milliarden Franken. Die Swisscom hat von Januar bis Juni einen Reingewinn von 736 Millionen erzielt, was 44 Millionen oder 5,6 Prozent weniger als in der gleichen Vorjahresperiode ist.