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Dienstag
01.10.2019

IT / Telekom / Druck

Der Mobilfunkanbieter Sunrise hat am Montag seine neue Strategie für die Übernahme des Kabelnetzbetreibers UPC vorgestellt. Ziel ist es, die Sunrise-Aktionäre doch noch vom UPC-Kauf zu überzeugen.

Die zur Finanzierung des 6,3-Milliarden-Franken-Deals nötige Erhöhung des Aktienkapitals wurde vom Sunrise-Management deutlich nach unten korrigiert: Statt um 4,1 Milliarden Franken soll das Aktienvolumen nun nur noch um 2,8 Milliarden erhöht werden, so Sunrise am Montag.

«Seit Ankündigung der Transaktion haben wir mehr als 200 Investoren getroffen und breite Unterstützung aufgrund der strategischen und industriellen Logik der Akquisition erhalten. Die heute vorgestellten Verbesserungen der ursprünglichen Konditionen spiegeln das Feedback unserer Aktionäre wider», erklärte Sunrise-CEO Olaf Swantee die Anpassungen.

Die Schweizer Wettbewerbskommission (Weko) hatte am 26. September bereits grünes Licht für die UPC-Übernahme gegeben. Zum endgültigen Showdown kommt es aber erst am 23. Oktober: An der ausserordentlichen Generalversammlung muss eine Mehrheit der Aktionäre der Aktienkapitalerhöhung zustimmen.