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Montag
07.11.2016

Medien / Publizistik

Die Meldung der «Bunten», dass es Michael Schumacher nach seinem schrecklichen Skiunfall im Dezember 2013 wieder besser gehe und er sogar laufen könne, entpuppt sich als lästiger Bumerang für das People-Magazin aus dem Hause Burda.

Schumachers Anwalt Felix Damm dementierte die Weihnachtsgeschichte der «Bunten» umgehend und verklagte das Boulevard-Magazin aus München auf Schadenersatz von 100 000 Euro.

Ein erstes Urteil in der Causa Schumacher ist nicht erfolgt, das Landgericht Hamburg brauche noch weitere Informationen. Darum soll nächstens Tanja May, die stellvertretende Chefredaktorin der «Bunten», zur Zeugenaussage geladen werden, wie verschiedene Medien schreiben.

Von May wollen die Richter vor allem erfahren, woher die Informationen zur plötzlichen Genesung Schumachers stammen und ob die Quelle glaubwürdig ist.

Schumacher und «Bunte» bedeutet Ärger für die Macher aus München. Doch das ist für die Verantwortlichen noch lange kein Grund, die Berichterstattung über den verletzten Ex-Formel-1-Weltmeister einzustellen.

Und so legt das People-Magazin mit der Geschichte «Jetzt ordnen sie schon sein Erbe - Hat seine Familie ihn bereits aufgegeben?» eins nach.

In der Geschichte geht es vor allem darum, dass das Firmengeflecht des Wahlschweizers Michael Schumacher im In- und Ausland - mit Ablegern auf den britischen Jungferninseln - neu geordnet wird. Auch diese Geschichte wird Schumachers Anwalt Felix Damm gar nicht gefallen.