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Donnerstag
14.03.2019

IT / Telekom / Druck

Investitionen im 2018 fast halbiert

Der Umsatz von Salt ist im vergangenen Jahr um 2,1 Prozent auf 1,03 Milliarden Franken zurückgegangen. Der Gewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) sank leicht um 0,8 Prozent und betrug am Jahresende 463 Millionen Franken.

Ohne die Sondereffekte wäre das Ebitda um 1,6 Prozent gewachsen, teilte Salt am Mittwoch mit. «Die Ebitda-Marge konnte mit 44,8 Prozent auf hohem Niveau gehalten werden.»

Beim Reingewinn schauten schliesslich 72 Millionen Franken heraus, was unter anderem auf stark reduzierte Abschreibungen und Amortisationen zurückgeht.

Die Investitionen in die Netzinfrastruktur betrugen 205 Millionen Franken, gegenüber 2017 fast eine Halbierung. Aus Sicht von Salt erklärt sich der massive Rückgang mit der Ersteigerung der Mobile-Lizenzen, die 2017 als Sondereffekt zu Buche geschlagen hätten.

Die Prepaid-Abos gingen um 5 Prozent zurück, womit etwa 647'000 Smartphone-User mit dem hinter Swisscom und Sunrise drittgrössten Telekomanbieter der Schweiz telefonierten. Bei den Postpaid-Abos konnte der Telekomanbieter ein Plus von 8’600 auf 29'800 Kunden verzeichnen.