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Mittwoch
22.07.2020

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Mit dem «modularen Kampagnensystem» will die Gesundheitsdirektion schnell auf veränderte Situationen reagieren.

Für die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich hat Ruf Lanz eine Corona-Kampagne realisiert. Angesprochen werden sollen Menschen, die aus Ländern mit erhöhtem Infektionsrisiko einreisen.

«Wir haben ein neues Mandat für ein wichtiges Anliegen gewonnen», sagte Markus Ruf, Mitinhaber und Creative Director der Ruf Lanz Werbeagentur AG, am Dienstag gegenüber dem Klein Report.

Der Auftraggeber ist die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich. Gerade mal 1'166 einreisende Personen hatten sich im Kanton Zürich bis am Dienstagmorgen im obligatorischen Online-Formular eingetragen und in Quarantäne begeben, hiess es bei der Behörde. 

Diese Zahl soll weiter angehoben werden. Dazu hat Ruf Lanz eine Kampagne entwickelt, die auf die Melde- und Quarantänepflicht aufmerksam macht.

In dem schlichten Kampagnen-Design symbolisieren die i-Pünktchen auf «Amerika-Reisende» oder «Kosovo-Reisende» das Coronavirus. Auf Plakaten und in Animationen soll augenfällig werden, wie schnell sich das Virus verbreiten kann.

Die Kampagne wird auf digitalen und analogen Plakatstellen im ganzen Kanton Zürich ausgespielt und läuft über verschiedene Online-Kanäle. «Im Ankunftsbereich des Flughafens Zürich werden die animierten Sujets der Kampagne auf digitalen Plakatflächen zu sehen sein, zum Beispiel direkt bei den Gepäckbändern», hiess es bei der Gesundheitsdriektion weiter.

«Wer im Auto entweder direkt aus einem der betroffenen Länder zurückkehrt oder vom Flughafen aus das Auto oder Taxi nimmt, wird mit Radiospots erreicht.» Das «modulare Kampagnensystem» ermögliche es, schnell auf veränderte Situationen zu reagieren. So könnten beispielsweise neue Risikoländer innert Kürze in die Kampagne integriert werden. 

Konzipiert und realisiert hat die Kampagne Ruf Lanz. Beteiligt waren Danielle Knecht-Lanz, Markus Ruf (Creative Direction und Text), Mario Moosbrugger, Isabelle Hauser (Art Direction), Andreas Hornung (Text) sowie Miro Poffa (Beratung).

Das Motion Design hat die RoDo Works AG entwickelt, namentlich Roger Koller (Produzent), Gregor Szabo und Roman Altenburg (Animation), wie Markus Ruf dem Klein Report weiter sagte.

Für die Mediaplanung war Caroline Nünlist von ZipMedia verantwortlich.