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Montag
30.08.2021

Marketing / PR

Die Studie von Adwired untersucht den Wert der Marken vor und während der noch nicht ganz überwundenen Corona-Krise... (Bild: Bilanz)

Die Medien- und Markenspezialisten von Adwired haben in einer Studie die 100 wertvollsten Marken der Schweiz errechnet.

Publiziert wurden diese am Freitag im Wirtschaftsmagazin «Bilanz». Das Rennen machte im Corona-Jahr der Chemiemulti Roche vor Nestlé und Novartis. Verfolgt werden die grossen Namen von UBS, ABB, Zurich und Rolex.

Die Studie birgt einige Überraschungen und zeigt, welche Marken die Krise gemeistert haben. So gibt es einzelne Marken, die sich trotz oder gerade durch die Pandemie verbessern konnten, wie Adwired in einer Mitteilung schreibt. Dazu gehören nicht nur Impfstoffhersteller und Homeoffice-Ausrüster, sondern auch Logistiker und vor allem die Uhrenhersteller, deren aufgeschobene Nachfrage nun das Wachstum beflügelt.

«Luxusuhren lassen sich nur begrenzt online verkaufen», sagt Thomas Wegmüller, Managing Partner von Adwired. Die Verlierer der Pandemie sind im Allgemeinen diejenigen, welche lange Geschäftszyklen haben und deren Auftragsbücher sich erst jetzt allmählich wieder füllen. Umso mehr erstaune es, dass die Marke ABB auch im Krisenjahr 2020 zugelegt hat. Die Marke strahlt durch Innovationskraft. Mit der Verschlankung des Konzerns schaffte ABB-Chef Björn Rosengren noch rechtzeitig gute Voraussetzungen für harte Zeiten.

Die Studie vergleicht die Markenwerte vor, während und nach der Krise und zeigt, welche Marken robust waren oder mit der Krise sogar gewachsen sind. Die Methode von Adwired unterscheidet sich wesentlich von allen anderen Markenbewertungsmethoden. Meist sind es dort Jurys, die anhand ausgewählter Kriterien Punkte vergeben. Sie tun das einmal jährlich und verpassen folglich, was sich im Jahresverlauf ereignet.

Das Medien-Analyseunternehmen Adwired baut für die Analyse der wertvollsten Marken auf künstliche Intelligenz und werten Äusserungen zu rund 1000 Marken in den öffentlichen Medien – also Zeitungen, Onlineportale und Social Media wie Twitter oder Facebook – aus. Täglich werden hier über 460 Millionen Medienquellen analysiert. «Es ist wie ein Blick über die Schulter der Nutzer und Nutzerinnen, der ihre wahren Sympathie- und Antipathiewerte für Marken erfasst», meint dazu Adwired.

Anschliessend werden die statistischen Ergebnisse mit aktuellen Finanzmarktdaten verbunden und so der finanzielle Wert der Marken laufend errechnet.