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Montag
02.09.2019

Medien / Publizistik

«Spiegel Classic» war 2017 gefloppt

Das Hamburger Wochenmagazin hofft auf Print: Seine besten Stücke will es in dem neuen Extraheft «Spiegel Lesezeichen» ein zweites Mal abdrucken. Dies, obwohl der letzte Print-Ableger «Spiegel Classic» gescheitert war.

«Jede Woche bedauern wir aufs Neue, dass das Magazin nur sieben Tage am Kiosk - und vielleicht bei Ihnen zu Hause auf dem Couchtisch - liegt», schreibt Chefredaktor Steffen Klusmann in eigener Sache. Denn manche Texte reichten weit über die Aktualität des Nachrichtengeschäfts hinaus.

Zweimal pro Jahr will das Nachrichtenmagazin das neue Sonderheft publizieren, in dem die gelungensten Reportagen, Porträts oder Interviews der letzten Monate zu finden sind. Für das «Kuratorium», das über die Textauswahl entscheidet, sucht der «Spiegel» Leser. Die erste Ausgabe der «Spiegel Lesezeichen» soll im Februar am Kiosk liegen.

Im Frühjahr 2017 hatte der Verlag den Print-Ableger «Spiegel Classic» nach nur einer Ausgabe wieder vom Markt genommen. Damals lag die Auflage bei 165’000 Expemplaren, der neue Versuch «Spiegel Lesezeichen» erscheint mit 50’000 Exemplaren.