Content:

Freitag
01.11.2019

Vermarktung

SWA: «Vermarkter müssen Preise anpassen»

Das Forschungsinstitut für Schweizer Aussenwerbung SPR+ schaltet neue Daten in seinem Planungs-Tool auf – und lanciert damit den neuen internationalen Standard für Digital Out of Home (DOOH) in der Schweiz.

Die neuen Daten wurden in dem Forschungsprojekt «Audience Measurement for Digital Out of Home» erarbeitet. Dahinter steht ein Konsortium bestehend aus der Allgemeinen Plakatgesellschaft (APG), Clear Channel Outdoor, Exterion Media, die unter anderem in Spanien und Grossbritannien aktiv ist, sowie der französischen JCDecaux. Auch die World Out of Home Organization (WOO) war an dem Projekt beteiligt.

Das bestehende Forschungssystem von SPR+ und seine Datengrundlage seien nun «konzeptgetreu und erfolgreich» um die Resultate dieser Forschung erweitert worden, «damit neben den analogen Flächen auch digitale Flächen Leistungswerte aufweisen», schreibt das Institut am Donnerstag. 

Gleichzeitig sei die Sichtbarkeit von sogenannten «Wechselträgern» auf Basis der neuen Datengrundlagen ermittelt worden, heisst es weiter.

Ende November werden die Neuerungen in Zürich vorgestellt und im Anschluss die neuen Daten im Planungstool aufgeschaltet. Mit den bestehenden Lizenzen griffen die Kunden automatisch auf die neuen Daten zu, schreibt SPR+ weiter. «Die Lizenzpreise bleiben vorerst unverändert.»

Die Schweiz gehöre zu den ersten Ländern in Europa, die «wissenschaftlich erhärtete Leistungswerte für digitale Aussenwerbestellen» einführe, kommentierte Roland Ehrler, Direktor Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA), die neue Währung. 

«Nun erwartet der SWA allerdings von den Vermarktern, dass diese rasch ihre Preise gegenüber den berechneten Leistungen anpassen», so Ehrler weiter.