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Samstag
19.08.2017

IT / Telekom / Druck

Brandoo hat «namhafte Aktionäre»

Social Media trifft Marketing: Die Schweizer Brand-Social-Media-Plattform Brandoo informiert «lifestyle-bewusste» User über News zu Produkten ihrer Lieblingsmarken und deren Erhältlichkeit in Shops in ihrer Nähe. Zum Start umfasst das Angebot von Brandoo über 5000 Brands und über 12 000 Stores.

Das Prinzip hinter der Plattform ist simpel: Der Nutzer wählt ganz nach seinen Vorlieben aus zehn verschiedenen Kategorien wie zum Beispiel Watches, Fashion oder Motion diejenigen Marken oder Geschäfte aus, die ihn interessieren. Veröffentlicht eine dieser Marken nun ein neues Produkt oder baut ein Shop sein Angebot aus, wird der User darüber informiert.

Gleichzeitig sieht er die Verfügbarkeit der Produkte in seiner Nähe und erhält von Brandoo auch noch andere, zu ihm passende Produkteposts. Diese werden täglich von einem mehrköpfigen Content-Team der Plattform zusammengestellt. Zudem bietet sich dem Nutzer die Möglichkeit, «gleichgesinnte» User kennenzulernen und sich über Präferenzen auszutauschen.

Für die entsprechenden Marken und Geschäfte ist dies in «doppelter Hinsicht» attraktiv, wie Gründer Francesco Ciringione dem Klein Report erklärt. «Erstens erreichen unsere Kunden so genau die Nutzer, die auch an ihren Produkten interessiert sind, und zweitens werden über unsere Plattform - im Gegensatz zu Instagram und anderen Kanälen - keine Fake-News verbreitet», erläutert er.

Das Echo bei den angefragten Brands und Shops sei deshalb auch «sehr positiv» gewesen. Momentan umfasst Brandoo über 5000 Marken und über 12 000 Stores. «Das Angebot wird aber ständig weiterentwickelt», so Ciringione. Dieses enthalte dabei nicht nur High-End-Produkte, sondern «durchs Band etwas für jeden Geschmack».

Finanziert wird die Plattform über Beiträge der Brands und Stores. Zwar ist das Angebot von Brandoo bisher noch kostenlos, in Zukunft werden die Kunden aber die Möglichkeit erhalten, neben der kostenlosen Version auch eine Bezahlvariante in Anspruch zu nehmen.

«Diese bringt ihnen mehr Freiheiten bei der Bewerbung ihrer Produkte und weitere Vorteile bei der Platzierung auf Brandoo», sagt Ciringione. Dutzende «namhafte» Brands hätten bereits zugesagt, die Bezahlvariante nutzen zu wollen. Die User-Daten werde man aber in keinem der beiden Fälle an seine Kunden weitergeben.

Momentan arbeiten rund 20 Mitarbeiter bei Brandoo, unter ihnen Journalisten wie Uhrenpapst Gisbert Brunner oder der Präsident des Verbandes Schweizer Motor-Journalisten Andreas Faust. «Die Zahl der Angestellten wird aber noch wachsen», prophezeit der Gründer der Brand-Social-Media-Plattform.

Offiziell relaesed wird Brandoo im Oktober, die Betaversion ist bereits online. «Bei der Lancierung wird es einige Überraschungen geben», verspricht Ciringione. Er verrät aber lediglich, dass Brandoo von «VIPs, namhaften Aktionären und Partnern getragen» wird. Über deren Namen hüllt er sich jedoch noch in Schweigen. Er sagt nur, dass diese an der offiziellen Pressekonferenz der Lancierung im Oktober anwesend sein werden.