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Freitag
15.10.2021

Digital

Extrem social: Streaming ist mit 2,5 Konsumstuden pro Woche weit abgeschlagen hinter Social Media auf Rang 1. (Bild zVg)

Die Nachfolgegeneration der Millennials rückt mehr und mehr in den Fokus der Werbewirtschaft. Eine neue Studie der Zürcher Digital-Agentur Xeit GmbH nimmt den Medienkonsum der Generation Z unter die Lupe.

Für die Werbeexperten, Mediamanager und Verlagsleiter besonders interessant ist, dass sich die Jugendlichen vor allem auf den sozialen Medien tummeln, wenn sie auf ihrem Smartphone herumdrücken. 

Ganz so überraschend ist das zwar nicht, die Proportionen beeindrucken aber doch: Nicht weniger als 20 Stunden pro Woche sollen sich die Jugendlichen heutzutage auf den sozialen Medien herumtreiben, wie aus der verhältnismässig kleinen Zürcher Studie mit 270 Teilnehmenden im Alter von 13 bis 23 Jahren hervorgeht. 

Hinter Social Media weit abgeschlagen auf Platz 2 liegt Streaming mit gerade mal 2,5 Stunden.

«Spannend ist für uns vor allem, dass die Jugendlichen das Handy fast ausschliesslich zur Unterhaltung und zur ungezwungenen Kommunikation, nicht aber für administrative Zwecke nutzen», sagte Viviane Birnstiel, PR & Copywriter bei Xeit, gegenüber dem Klein Report.

Unter den untersuchten Plattformen besonders hoch im Kurs ist Instagram. Bei 97 Prozent der Befragten ist die Facebook-Alternative im untersuchten Monat einmal unter den Top-5-Apps aufgetaucht.

Nur 3 Prozent der Befragten folgen keinem Influencer oder Creator. Mailing-Apps werden von den Youngstern wenig bis spärlich genutzt. Mit zunehmendem Alter, vor allem ab circa 17 Jahren, nimmt laut der Studie die Intensität der Nutzung von Social Media dann allerdings spürbar ab. 

«Hinter der Studie steht voll und ganz die Agentur Xeit, den Auftrag haben wir uns quasi selbst erteilt», sagte Viviane Birnstiel auf Nachfrage des Klein Report. 

«Wir geben seit über zehn Jahren die jährlich erscheinende Social-Media-Studie heraus, haben uns in den vergangenen Monaten zudem zunehmend auf die Generation Z fokussiert und aus diesem Grund zum zweiten Mal den Report erhoben. Bezahlt werden wir dafür nicht, wir stellen den Bericht aber kostenpflichtig zur Verfügung», so Birnstiel weiter.