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Freitag
05.11.2021

TV / Radio

TV ist nach wie vor das reichweitenstärkste Bewegtbild-Angebot... (Grafik: Mediapulse)

Der neueste Quartalsbericht zu den Mediapulse Streaming Data erlaubt erstmals eine Aufschlüsselung der Tagesreichweiten nach den Zielgruppenmerkmalen Alter und Geschlecht.

Demnach wird das Fernsehen von den neuen Konkurrenten Netflix und YouTube zwar in den jungen und mittleren Alters-Zielgruppen bedrängt, muss aber lediglich in der Altersgruppe der 15- bis 29-jährigen die Führungsposition an YouTube abtreten.

TV ist nach wie vor das reichweitenstärkste Bewegtbild-Angebot. Gemäss dem dritten Quartalsbericht zu den Mediapulse Streaming Data bleiben YouTube und Netflix die einzigen ernsthaften Non-TV-Konkurrenten, wenn auch mit grossem Abstand: TV erreicht pro Tag doppelt so viele Zuschauer wie YouTube und etwa sechsmal mehr Personen als Netflix.

Die Daten zum dritten Quartal bestätigen ausserdem, was sich im zweiten Quartal schon abzeichnete: Die bekannte Saisonalität des TV-Konsums schlägt auch bei YouTube und Netflix durch. Im Vergleich zu den Wintermonaten können die drei Angebotsgruppen im Sommer und hier insbesondere in den Ferienmonaten deutlich weniger Zuschauer erreichen, was durch die Quartalswerte bestätigt wird.

Bei den jungen Erwachsenen ist YouTube an der Spitze. Der Bericht zeigt demnach, dass YouTube in der Altersgruppe der 15- bis 29-Jährigen mehr Personen erreicht als die Angebote der TV-Sender. Bei dieser Altersgruppe ist YouTube das Bewegtbild-Angebot mit der grössten Nutzerschaft.

Mit der Weiterentwicklung ihres TV-Messsystems verfolgt Mediapulse das generelle Ziel, dem Schweizer TV-Markt eine unabhängige, plattformübergreifende und vergleichbare Datenbasis bereitzustellen, mit der sich die Nutzung von TV- und anderen Bewegtbildangeboten einheitlich quantifizieren und kontinuierlich beobachten lässt.

Erste Ergebnisse wurden im April 2021 sowie im Juli 2021 als Quartalsbericht publiziert. Der aktuelle Bericht liefert neu nicht nur Erkenntnisse auf Basis von Total-Werten, sondern erstmals auch Aufschlüsselungen der Reichweitenwerte nach den Zielgruppenmerkmalen Alter und Geschlecht.