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Donnerstag
02.05.2019

Medien / Publizistik

Kursgelder waren insgesamt rückläufig

Die Journalismus-Ausbildung des MAZ hat im letzten Jahr an Beliebtheit verloren: So ging der Kursumsatz in diesem Bereich um 8 Prozent zurück. Mit einem Minus von 10 Prozent war auch das Hauptangebot des MAZ, die zweijährige Diplomausbildung, vom Rückgang betroffen.

«Im Detail sehen wir, dass sich der hohe Kostendruck in den Redaktionen negativ auf die Nachfrage in der Abteilung Journalismus auswirkte», schreibt Sonja Döbeli Stirnemann, Leiterin Finanzen, Marketing und Mitglied der Geschäftsleitung, im Jahresbericht 2018.

Besonders alarmierend: Angebote wie das CAS Fachjournalismus, das CAS Visueller Journalismus oder den Lehrgang Videojournalismus (VJ-Lehrgang) konnte das MAZ mangels Anmeldungen im letzten Jahr nicht durchführen.

«Erfreulich hingegen: Das CAS Datenjournalismus war gleich bei der ersten Durchführung ausgebucht», so Döbeli Stirnemann über die positive Ausnahme aus MAZ-Sicht.

Im Gegensatz zu den Journalismus-Kursen ist die Abteilung Kommunikation leicht angewachsen, die Nachfrage stieg um 2,5 Prozent. Insbesondere die kurzen Formate – etwa Tagesseminare – seien verstärkt gefragt.

Direktor Diego Yanez, der per Ende Mai 2020 beim MAZ zurücktreten wird: «Dass die Abteilung Kommunikation im zurückliegenden Jahr in diesem umkämpften Bildungsmarkt weiter wachsen konnte, beflügelt uns, uns entlang unserer Kernkompetenzen weiterzuentwickeln.»

Insgesamt gingen die Nettoerlöse des MAZ 2018 um 2 Prozent zurück. Weil gleichzeitig die Kosten für Personal und externe Dozenten leicht gesenkt wurden, konnte das Betriebsergebnis auf stabilen 446'000 Franken gehalten werden.

Der Jahresgewinn reduzierte sich von 40'530 auf 33'524 Franken. Unter anderem drückte ein Verlust bei den Finanzanlagen von 120'000 Franken auf das Ergebnis.