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Freitag
12.02.2021

Digital

Der Zahlungsdienstleister will vorerst nur ausgewählte Kryptowährungen unterstützen...

Mastercard will noch in diesem Jahr sein Netzwerk für Kryptowährungen öffnen. Damit schafft der Kreditkartenanbieter neue Möglichkeiten für Kunden und Händler.

«Unsere Philosophie in Bezug auf Kryptowährungen ist ganz einfach: Es geht um Wahlmöglichkeiten», verkündet Mastercard am Mittwoch.

So wolle Mastercard mit der Öffnung für Kryptowährungen diese nicht empfehlen, sondern neue «Möglichkeiten für Käufer und Händler schaffen, die es ihnen erlauben, in einer völlig neuen Form der Zahlung zu handeln».

Allerdings wird der Zahlungsdienstleister sein Netzwerk nicht für alle Kryptowährungen öffnen. Die eigenen Anforderungen an die Währungen seien so hoch, dass viele der hundert digitalen Vermögenswerte, die im Umlauf sind, ihre Compliance-Massnahmen noch verschärfen müssten.

Das Augenmerk bei der Netzwerkerweiterung legt Mastercard auf die sogenannten Stablecoins. Diese würden besser reguliert und seien zuverlässiger, heisst es weiter in der Mitteilung.

Dass die Unternehmens- und Bankenwelt den Digitalwährungen immer mehr Beachtung schenkt, zeigt sich dem Klein Report nicht nur durch den Einstieg des Tesla-Gründers Elon Musk, der zu Beginn der Woche angekündigt hat, 1,5 Milliarden Dollar in Bitcoin zu investieren.

Auch der US-Vermögensverwalter Blackrock und die Zahlungsverkehrsunternehmen Square und Paypal setzen neu auf Kryptowährungen. Trotz der Boomphase ist die Kryptowährung vorderhand noch mit Vorsicht zu geniessen, wie auch Banken- und Analystenfachleute erklären.