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Freitag
08.05.2020

Digital

Der Kanton Luzern spricht pro Start-up maximal 200'000 Franken Staatsgelder...

Der Kanton Luzern hat entschieden, die Bundesgelder für Start-up-Hilfen um zwei Millionen Franken aufzustocken. Damit können Luzerner Start-ups nun auf insgesamt sechs Millionen Franken Staatsgelder zurückgreifen.

Anspruch auf die öffentlichen Gelder hätten grundsätzlich alle jungen Firmen mit einem Geschäftsmodell «auf der Basis von innovativer Technologie», schrieb die Luzerner Staatskanzlei am Donnerstag.

Voraussetzung sei, dass die Start-ups nach dem 1. Januar 2010 gegründet wurden, den Sitz im Kanton Luzern hätten und «wirtschaftlich stabil» seien, jetzt aber «aufgrund der COVID-19-Pandemie erhebliche Einbussen» verzeichnen würden.

Keine Ansprüche haben dagegen diejenigen Firmen, die in Konkurs- oder Nachlassverfahren stehen oder in Liquidation seien, die von «finanzstarken Eignern» getragen werden oder die ein «herkömmliches Geschäftsmodell» hätten.

Pro Start-up soll es gemäss dem Kanton Luzern einen Kredit von maximal 200'000 Franken geben. Der Antrag auf eine Bürgschaft müsse online bis zum 31. August 2020 gestellt werden.