Der Megaupload-Gründer Kim Schmitz, besser bekannt als Kim Dotcom, darf vorerst in Neuseeland bleiben. Das Verfahren, das wegen Internetpiraterie gegen Schmitz eröffnet wurde, verzögert sich erneut. Eine Behördensprecherin gab bekannt, dass der Anhörungstermin vom August in den November verschoben wurde.
Die Anhörung könnte aber durchaus noch länger auf sich warten lassen, ein Notfalltermin für den nächsten April steht auf jeden Fall schon fest. Verschoben wurde der Termin bereits wegen juristischen Geplänkels: Die Durchsuchungsbeschlüsse hatten nicht genügend ausgeführt, auf welche Vergehen sie sich beziehen, weshalb ein Neuseeländisches Gericht die Hausdurchsuchung als illegal taxierte.
Festgenommen wurde Schmitz, der laut den US-Behörden Hollywoods Filmindustrie mit Megaupload um eine halbe Milliarde Dollar Einnahmen gebracht haben soll, im Januar 2012. In der Zwischenzeit hat der Unternehmer ein neues Portal gestartet. Dieses heisst nur noch Mega, die Server stehen nicht mehr in den USA.