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Donnerstag
20. Juni 2013, 02:39
Jungfreisinn gegen Buchpreisbindung
23:15
Mittwoch
02.03.2011
Schweiz

«Die Jungfreisinnigen halten daran fest, dass mit oder ohne Onlinehandel die Buchpreisbindung ein sinnloses und veraltetes Instrument ist», schreibt der FDP-Nachwuchs am Mittwoch in einer Mitteilung. Gleichentags behandelte der Ständerat die Buchpreisbindung. Die Wirtschaftskommission des Ständerats ist für eine Buchpreisbindung, sofern der Internethandel ausgenommen ist. Die Entscheidung zeige auf, wie skurril die Diskussion sei, so die Jungpartei weiter: «Die Händler, die in den Geschäften Bücher anbieten, wären an vorgegebene Preise gebunden. Wer auf dem Internet Bücher vertreibt, wäre dies nicht.»

Wer Bücher im Geschäft verkaufe, hätte fixe Preise, und wer über Internet verkaufe, der hätte diese nicht, was keinen Sinn mache. Selbst wenn fixe Preise für alle gelten würden, könnte jeder Konsument im Internet über ausländische Versandhändler dieselben Bücher zum günstigeren Preis bestellen, schreiben die Jungfreisinnigen.

Die ursprüngliche Idee der Buchpreisbindung war es, die kleineren Buchhandlungen sowie die Buchlandschaft Schweiz zu schützen. Laut den Jungpolitikern würden die Befürworter «völlig verkennen», dass der Kampf auf dem Buchmarkt in Zukunft nicht zwischen den Grosshändlern und kleinen Buchhandlungen stattfinde. Mit einem Klick sei heute ein E-Book gekauft, so das Argument. Anbieter wie Amazon und weitere Internetbuchhändler aus dem Ausland seien die wahre Konkurrenz der Buchhändler. Ein starres Korsett schütze hier nicht, sondern zwinge dem Schweizer Buchhandel einen unfaireren Wettbewerbsnachteil auf.

Weitere Artikel - Mittwoch 02.03.2011
23:51 Basler Verwaltung nimmt neue Maillösung in Betrieb
Mittwoch
02.03.2011
Schweiz

Am vergangenen Wochenende wurde das Mailsystem der kantonalen Verwaltung auf eine neue Lösung umgestellt, die von Swisscom IT Services in deren Rechenzentren betrieben wird. Damit ist die Ablösung des bisher eingesetzten Systems Oracle Collaboration Suite (OCS) abgeschlossen. Die Auslagerung des Mailbetriebs an einen externen Lösungsanbieter ist Teil der kantonalen IT-Sourcingstrategie, die vom Regierungsrat im letzten Jahr verabschiedet wurde.

«Als sich abzeichnete, dass das bisher eingesetzte Mail-, Kalender- und Dateiablagesystem Oracle Collaboration Suite (OCS) vom Hersteller nicht mehr weiterentwickelt wird, hat das Finanzdepartement daher entschieden, die Leistungserbringung in diesem Bereich produktneutral öffentlichweiter lesen...

23:02 Deutsche Wirtschaft rüstet auf im Kampf gegen Cyberangreifer
Mittwoch
02.03.2011
Ausland

In diesem Jahr werden Unternehmen weltweit voraussichtlich mehr als 50 Milliarden Dollar für ihre IT-Sicherheit ausgeben - so eine aktuelle Studie des Forschungsinstituts Gartner. In Deutschland dürften die Investitionen in sicherere IT-Infrastrukturen und IT-Services 2011 um rund zehn Prozent steigen.

Damit kommen viele Firmen der von der Bundesregierung in ihrer «Cyber-Sicherheitsstrategie für Deutschland» geforderten Verantwortung bereits verstärkt nach. Schliesslich befinden sich laut Branchenverband Bitkom drei Viertel der kritischen Infrastruktur imweiter lesen...

22:49 Ein weiteres annus horribilis für die Affichage Holding
Mittwoch
02.03.2011
Schweiz

Auch das vergangene Jahr war ein annus horribilis für die Affichage. Der börsenkotierte Aussenwerbekonzern verzeichnet einen Verlust von 52,3 Millionen Franken, «bedingt durch Impairment im Betrag von insgesamt 67,4 Millionen Franken», wie Finanzchef Ulrich von Bassewitz am Mittwoch vor den Medien ausführte. Die Wertberichtigungen betreffen in erster Linie das Auslandsgeschäft des personell und geografisch umstrukturierten Konzerns. Im Jahr 2009 verbuchte die Affichage bereits einen Verlust von 59,1 Millionen Franken.

Die nach Auflösung des EPI-Joint-Ventures (50% Affichage Holding, 50% JCDecaux-Gruppe) getätigten, zahlreichen internationalen Akquisitionen werden von der Affichage zum heutigen Zeitpunkt «mehrheitlich als gescheitert oder zumindest als enttäuschend qualifiziert», wieweiter lesen...

22:47 Affichage Holding AG: Robert Schmidli kommt, Klaus Hug geht
Mittwoch
02.03.2011
Schweiz

Der langjährige ehemalige Publigroupe-Manager, Robert Schmidli, wird zur Wahl in den Verwaltungsrat der Affichage Holding AG vorgeschlagen. Über den ehemaligen Verwaltungsratspräsidenten Klaus Hug hingegen heisst es im langen Aktionärsbrief kurz und bündig in einem Satz: «Anlässlich der Generalversammlung der Affichage Holding SA vom 26. Mai 2011 wird Dr. Klaus Hug nach Ablauf seines Mandats sich nicht zur Wiederwahl als Verwaltungsrat stellen.»

«Da wir einen absolut unabhängigen Verwaltungsrat wollen», wie Daniel Hofer, seit 1. Oktober 2010 neuer CEO der umstrukturierten Unternehmensleitung, ausführte, sei Verwaltungsratspräsident und Grossaktionär Jean-François Decaux, der letztes Jahr Hug alsweiter lesen...