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Freitag
24. Mai 2013, 16:51
«Journal B»: Noch wird an diversen Baustellen gearbeitet
11:24
Sonntag
15.07.2012

Die Stadt Bern erhält ab Herbst eine neue Stimme: Das kostenlose Onlinemagazin «Journal B» wird in circa zweieinhalb Monaten lanciert. «Noch ist der Stichtag nicht definiert», sagte Chefredaktor Beat Kohler am Freitag gegenüber dem Klein Report. Zielgrösse sei Mitte September, vor den Herbstferien. Klar hingegen ist der definitive Standort: Dieser wird an der Lorrainestrasse 6 sein, direkt gegenüber der Gewerbeschule.

Bis zum Stichtag bleibt laut Kohler noch viel zu tun: «Wir arbeiten parallel auf ganz verschiedenen Baustellen», sagte er. Das Team sei noch nicht ganz komplett. Die Gespräche sind noch im Gang. Im Moment bestehe die Redaktion aus vier Personen und sie seien noch auf der Suche nach einer fünften Person. Insgesamt verfüge das «Journal B» über 3,5 Vollzeitstellen.

Neben der Personalsuche werde mit Apps with Love an der Gestaltung von Website und Mobile-App gearbeitet. «Der Zeitplan ist ambitioniert; wir sind aber sehr zuversichtlich, rechtzeitig fertig zu werden.» Die aktuellen Entwicklungen lassen sich auf dem Blog www.journal-b.ch oder bei Facebook und Twitter verfolgen.

Bei der Umsetzung von «Journal B» wird indes mit der «TagesWoche» zusammengearbeitet. Die Kooperation sei vor allem im technischen Bereich eng, «da wir mit demselben CMS arbeiten und da unsere Daten auf den Servern der `TagesWoche` liegen». Redaktionell gebe es jedoch kaum Überschneidungen, aber: «Wir können sicher von den Erfahrungen, welche die `TagesWoche` in ihrem ersten Jahr gemacht hat, profitieren.»

Eine weitere Gemeinsamkeit von «Journal B» und der «TagesWoche» ist die Basler Roche-Erbin Beatrice Oeri. Tritt sie bei der «TagesWoche» als Mäzenin auf, hat ihre Stiftung für Medienvielfalt einen namhaften Betrag an «Journal B» beigesteuert. Dank diesem Beitrag, jenem der Berner Ursula Wirz-Stiftung sowie Geldern von weiteren privaten Personen sei «Journal B» bis Ende 2014 gesichert, sagte Kohler. Mittelfristig bestehe die Zielsetzung, 1500 Vereinsmitglieder zu gewinnen, welche jährlich je 250 Franken Mitgliedschaft bezahlen. «Ein kleinerer Teil des Budgets soll mit den Werbeeinnahmen bestritten werden.»

Das Budget von «Journal B» werde nicht im Detail offengelegt. Nur so viel sei gesagt: Es werde mit wiederkehrenden Kosten in der Grössenordnung von einer halben Million Franken gerechnet.

Im Zusammenhang mit potenziellen Leserinnen und Lesern «ist es schwer, zum jetzigen Zeitpunkt eine Zielgrösse zu definieren», sagte Kohler. «Es gibt keine Erfahrungswerte für ein reines Onlinemagazin im Raum Bern. Wir werden uns zuerst ein Publikum erarbeiten müssen.» Dieses müsse deutlich grösser sein, als die angestrebte Zahl an Vereinsmitgliedern. Er wolle im ersten Jahr zehn Mal mehr Leser erreichen, «als wir Vereinsmitglieder haben».

Die knappen Ressourcen würden schliesslich in erster Linie darauf verwendet, gute Inhalte zu produzieren. «Diese sind die beste Werbung für uns. Mit gezielten und überraschenden Aktionen, die uns ebenfalls nahe zum Leser bringen, wollen wir vor der Lancierung Aufmerksamkeit schaffen.»

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Das Modemagazin «Dash» um Editor-in-Chief Noémie Schwaller gewinnt den diesjährigen «Deutsche Bank Award» in der Kategorie Mode. Der Award wurde in 15 Kategorien vergeben, neben Mode beispielsweise auch für Design oder Fotografie.

Die Gewinner des Awards erhalten ein Preisgeld von 10 000 Pfund, das sie als Startkapital für ihre Projekte nutzen können. Schwaller zeigte sich am Freitag denn auch «überglücklich» über den Gewinn des Awards. «Die finanzielle Unterstützung deckt die meisten Druckkosten für den kommenden September und wird dazu beitragen, dass das Magazin nachhaltig wächst», sagte sie.

Die Deutsche Bank startete die Deutsche Bank Awards für kreative Unternehmen 1993. Dabei werden unter anderemweiter lesen...

11:24 «Es wird viel Hintergrund und Tiefgang von `Journal B` erwartet»
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15.07.2012

Die Verantwortlichen von «Journal B» sind derzeit daran, das Berner Onlinemagazin für Mitte September startklar zu machen. Noch sind nicht alle Eckpunkte definiert, aber «Journal B» sei auf gutem Weg, sagte Chefredaktor Beat Kohler am Freitag gegenüber dem Klein Report.

«Journal B» wurde vom Verein Berner Onlinemedien ins Leben gerufen. Ziel ist es, über das Politik- und Kulturgeschehen sowie den Alltag der Stadt Bern von einem neuen Blickwinkel aus zu berichten. Das dazugehörige Inhaltskonzept von «Journal B» ist laut Kohler zu grossen Teilen gediehen. «Angesichts der Ressourcen ist klar, dass wir keine klassischen News veröffentlichen werden. Auch personalintensive Berichterstattungen - beispielsweise im Sport - werden definitiv nicht zu unserem Kerngeschäftweiter lesen...

10:22 Deutschland: Printmedien können sich halten, Wandel in der Mediennutzung verlangsamt sich
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15.07.2012
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Die überwiegende Mehrheit der deutschen Printmedien konnte 2012 im Vergleich zum Vorjahr ihre Reichweite stabil halten oder steigern. Dies zeigt die jährlich erscheinende Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse (AWA), welche am Freitag präsentiert wurde. Von den 242 Einzeltiteln und Belegungseinheiten, die bei der diesjährigen Reichweitenbilanz der Zeitschriften berücksichtigt werden, können 56 Titel zulegen, 90 Titel liegen auf Vorjahresniveau, und 96 Titel müssen Reichweiteneinbussen hinnehmen.

Leserzuwachs verzeichnen in Deutschland unter anderem die Stadtillustrierten, die Musikzeitschriften, die Wohn- und Architekturmagazine sowie die monatlichen Frauenzeitschriften und die breite Palette der Special-Interest-Magazine im Sportbereich. Auch die Wochen- und Sonntagszeitungen verzeichnen mehr Leser als im Vorjahr. Der Top-Gewinner ist wieder die Zeitschriftweiter lesen...

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15.07.2012
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Der Zürcher Regierungsrat will dem neuen Informationsverhalten der Bevölkerung Rechnung tragen und beauftragte die Staatskanzlei, in einem Pilotversuch den Auftritt in den sozialen Medien zu erproben. Nach dem Versuchsjahr wurde nun entschieden, die Auftritte in einen definitiven Betrieb mit entsprechenden Rahmenbedingungen zu überführen und Social-Media-Guidelines zu erlassen.

Die Regierung verabschiedete weiter eine Strategie für das künftige Engagement der kantonalen Verwaltung in den sozialen Medien. Im Vordergrund der Strategie stehe die Frage nach dem Inhalt. Für eine erfolgreiche Kommunikation der Verwaltung in sozialen Medien sei entscheidend, dassweiter lesen...