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Mittwoch
19. Juni 2013, 06:49
Google TV ist für Logitech-CEO «ein Fehler gigantischer Natur»
19:45
Sonntag
13.11.2011
Schweiz

Logitech-CEO Guerrino De Luca hat sich an einer Veranstaltung öffentlich zum Debakel mit Google TV geäussert. Logitech war eines der Unternehmen, das Set-Top-Boxen herstellte, mit denen Google TV empfangen werden kann. Der Start letzten Dezember sei aber ein Fehler gigantischer Natur gewesen, so De Luca. Google TV sei erst in der Beta-Phase und weit entfernt von einem Start gewesen. «Wir dachten, wir hätten das geschnittene Brot erfunden und stellten einfach her», so De Luca.

Der Fehler ist das Unternehmen teuer zu stehen gekommen. Auf über 100 Millionen Dollar bezifferte der CEO den Verlust durch das Geschäft mit den Set-Top-Boxen. Nun sollen die Bestände bis Ende des Quartals geleert werden - ohne Ersatz einer neuen Box. Guerrino De Luca schliesst den Erfolg von Google TV dennoch nicht vollständig aus. Es werde aber erst das Grosskind der jetzigen Version sein, meinte er.

Weitere Artikel - Sonntag 13.11.2011
23:10 Drohung gegen Leib und Leben von fünf «Blick»-Journalisten
Sonntag
13.11.2011

Fünf Journalisten sind in der Nacht auf Freitag Opfer von Drohungen geworden, wie die Online-Ausgabe des «Tages-Anzeigers» schreibt. Die Betroffenen hätten am Morgen tote Fische in ihren Briefkästen gefunden. Ausserdem wurden in Zürich Hetz-Plakate mit den Porträts und privaten Telefonnummern von drei Journalisten aufgehängt, auch auf dem Schulweg von deren Kindern. Eine Reaktion in dieser Härte und Breite hätten sie noch nie erlebt, sagte Ringier-Sprecher Edi Estermann auf Anfrage des «Tages-Anzeigers».

Wer hinter den Drohungen, die auch per Telefon und SMS erfolgten, steckt, ist unbekannt. Vermutet wird aber ein Zusammenhang mit der Berichterstattung überweiter lesen...

23:10 Neuer Vorstand beim Netzwerk Recherche
Sonntag
13.11.2011

Oliver Schröm und Markus Grill sind neu im Vorstand der Journalistenorganisation Netzwerk Recherche, die zuletzt wegen falscher Abrechnungen in die Schlagzeilen geriet. Geschäftsführer Günter Bartsch bezeichnete den Einzug der Journalisten aus Hamburg als Neuanfang. Thomas Leif, der die Organisation vor zehn Jahren gegründet hatte und deren Vorsitzender war, hat das Netzwerk in diesem Jahr verlassen. Ihm wird vorgeworfen, Anträge an die Bundeszentrale für politische Bildung für Fördergelder falsch ausgefüllt zu haben. Dabei soll es sich um einen Betrag in der Höhe von 75 000 Euro handeln.

Leif äusserte nun gegenüber dem «Spiegel» den Vorwurf, es habe sich in Zusammenhang mit der Abrechnung von Fördergeldern um «Konfliktinszenierung» seitens seiner ehemaligen Mitstreiter gehandelt. Im Nachhinein seiweiter lesen...

22:10 Alice Schmid, ein Herz für Kinder und eine Erfolgsgeschichte
Sonntag
13.11.2011
Schweiz

Die Luzernerin Alice Schmid ist angekommen, nicht in der Leuchtenstadt, wo sie 1951 geboren wurde (Sternzeichen: Löwe) und aufgewachsen ist, sondern in ihrer wahren Heimat, dem Napfgebiet. Vor 40 Jahren hatte die ausgebildete Lehrerin dort bereits ein altes Haus gemietet. «Für 80 Franken im Jahr», erzählte sie Rolf Breiner, Filmredaktor des Klein Reports. Nun ist sie nach vielen Reisen und Filmen in der Welt - von Sierra Leone über Kambodscha und Indien bis Bolivien - heimgekehrt. Seit Juli ist ihr Domizil ein stillgelegtes Aussenschulhaus in Romoos im Napfgebiet.

«Napf ist ein Kraftort. Hierher bin ich nach langen Reisen zurückgekehrt und habe mich voll regeneriert.» In diesem Jahr liess Alice Schmid aufhorchen, als sie mit ihrem ersten Roman «Dreizehn ist meine Zahl» in den Bestsellerlisten landete. Aus Sicht einerweiter lesen...

22:05 Merkel beantwortet Fragen auf Youtube
Sonntag
13.11.2011
Ausland

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel wird in vier Tagen Fragen beantworten, die ihr aus der Bevölkerung gestellt wurden. 1800 Fragen sind beim sogenannten «Bürgerinterview» schriftlich oder per Video eingegangen, zehn davon wird Merkel über Youtube in einem 20-minütigen Beitrag beantworten. «Es hat sich gezeigt, dass Ihr Interesse sehr breit aufgestellt ist», sagte ein Sprecher in einem Youtube-Video. Natürlich seien aber viele Fragen rund um den «Komplex Euro und die derzeitigen Probleme in der Eurozone» eingetroffen.

Unter den ersten zehn Fragen ist allerdings im Moment nur gerade eine zum Thema Euro. An erster Stelle fragt ein Nutzer danach, ob es nicht vernünftig wäre, den bestehenden Schwarzmarkt für Cannabis durch einen regulierten Markt mit Jugend- und Verbraucherschutz zu ersetzen. Unter den 1800 Fragenweiter lesen...