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Donnerstag
23. Mai 2013, 04:59
«Engadiner Post/Posta Ladina» in neuer Aufmachung
Mittwoch
20.01.2010

Die «Engadiner Post/Posta Ladina» erscheint ab Donnerstag in neuer Aufmachung. Neu sind nach Angaben der Gammeter Druck und Verlag St. Moritz AG die Schriften, der Einsatz von Haupt- und Untertiteln und von mehr Weissraum. Statt der Ein-Thema-Titelseite wird eine «Anriss-Front» eingeführt, um mehr Übersicht und Lesefreundlichkeit zu erreichen. Gleichzeitig wurde das redaktionelle Konzept weiterentwickelt: Es sollen zusätzliche Kurzinformationen, mehr Kommentare und mehr Interaktionsmöglichkeiten angeboten werden.

Der Relaunch wurde von Verlagsleiter Urs Dubs und Chefredaktor Reto Stifel seit einem Jahr vorbereitet. Die grafische Gestaltung der «neuen» Zeitung stammt von Pius Schuler aus Boll bei Bern. Kerngedanke war, für den Leser eine bessere und schnellere Übersicht zu schaffen. Eine Reihe von Prämissen, darunter die Vorgabe, die «Zeitung der Engadiner» weiterhin im Engadin zu drucken, setzten der gestalterischen Freiheit aber auch Grenzen: «Wir sind auf unsere Druckmaschine angewiesen und können daher nicht durchgehend farbig drucken», erläuterte Verlagsleiter Dubs am Mittwoch dem Klein Report.

Die Zeitungen der Südostschweiz Medien AG seien für die «Engadiner Post/Posta Ladina» durchaus eine Konkurrenz, bestätigte Dubs auf eine entsprechende Frage des Klein Reports: «Im deutschsprachigen Oberengadin sind wir recht stark, aber im romanischen Unterengadin sind wir erst seit zehn Jahren präsent und daher nicht so stark. Aber wir wollen auch dort Leader werden!» Dieses Ziel wolle er mit einer strikt lokalen Ausrichtung erreichen.

Zum Glück sei der Inseratemarkt der «Engadiner Post/Posta Ladina» nicht den grossen Schwankungen wie in der übrigen Schweiz ausgesetzt. Der Umsatz bei den Inseraten im Jahr 2009 sei im Vergleich zu 2008 nur um 5 Prozent zurückgegangen. Wie die Zeitung, seien auch die Inserate stark lokal geprägt: «Die überregionale Werbung spielt für uns nicht so eine grosse Rolle - in guten Jahren ist das vielleicht ein Nachteil für uns, im Moment jedoch ein grosser Vorteil», präzisiert Verlagsleiter Dubs gegenüber dem Klein Report.

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