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Dienstag
30.03.2021

Marketing / PR

Mit einer durchdachten Prävention kann bei der kommunikativen Bewältigung einer Krise schon viel richtig gemacht werden...

Krisen sind Alltag. Um Krisen erfolgreich zu bewältigen, sind Methodik und Erfahrung erforderlich. An seiner diesjährigen Generalversammlung lancierte der Schweizer Verband für Krisenkommunikation (VKK) die VKK Crisis Map. Dieser Leitfaden basiert auf der langjährigen Erfahrung der Mitglieder im Bereich Krisenmanagement und Krisenkommunikation.

Unterstützt wird ein methodisches Vorgehen in der Vorbereitung, Bewältigung und Nachbearbeitung von Krisen. Berücksichtigt sind dabei sowohl erfolgreiche Beispiele von Krisenbewältigung als auch Erkenntnisse aus «gescheitertem» Krisenmanagement, wie der Verband in einer Mitteilung schreibt.

Die Map ist knapp, klar und anschaulich dargestellt. Trotzdem geht sie in entscheidenden Phasen auch ins Detail. Bei der Prävention unterscheidet die VKK Crisis Map drei Phasen, die von existenziellem Wert sein können. Dies zwinge zu präzisen Analysen, wie die ganze Organisation Schritt für Schritt auf Krisen vorbereitet werden kann. «Denn wie bei jedem Organismus ist das schwächste Glied entscheidend, und dieses kann sich auf jeder hierarchischen oder funktionalen Ebene befinden», meinen die Entwickler der Map. Diese wurde mit Experten aus dem Verband erstellt und ist den Mitgliedern des Verbandes vorbehalten.

Neben der Präsentation der Map wurde an der GV des Verbandes Boris Rauscher (Spital und Rettungsdienst Bülach) zum neuen Präsidenten gewählt. Er löst Dominik Lehmann ab, der nach fünf Jahren im Vorstand die Leitung des Krisenverbands abgibt. Neben Boris Rauscher wurde Manuela Höllinger (Hitachi Zosen Inova) neu in den Vorstand gewählt.

Alle bisherigen Vorstandsmitglieder des VKK wurden im Amt bestätigt: Patrick Suppiger (Vizepräsident), Hans-Peter Scholl (Generalsekretär).